Gestapo-Leitstelle Wien 1938–1945

Die Geheime Staatspolizei des NS-Regimes wurde unter ihrer Abkürzung „Gestapo“ zum Inbegriff einer verbrecherischen Geheimpolizei eines totalitären Regimes. Die 1938 im beschlagnahmten Wiener Hotel Metropole am Morzinplatz untergebrachte Gestapo-Leitstelle Wien war mit mehr als 900 Mitarbeitern die größte Gestapo-Leitstelle des Deutschen Reiches und das wichtigste Instrument des NS-Terrors in Österreich. Zu ihren Aufgaben zählten u. a. die Verfolgung der Juden, die Bekämpfung des Widerstandes und die Unterdrückung von Hundertausenden ausländischen ZwangsarbeiterInnen. Mehr als 50 000 Menschen wurden im Verlauf der sieben Jahre von der Gestapo Wien inhaftiert, viele davon qualvollen Verhören unterzogen und an NS-Gerichte oder in KZ überstellt.

Drei Experten legen mit diesem Band eine ausführliche Darstellung zur Gestapo-Leitstelle Wien vor. Darin werden sowohl die organisatorischen und personellen Strukturen als auch die Opfer und Opfergruppen der Verfolgung und abschließend noch beispielhafte Fälle der Strafverfolgung von Wiener Gestapobeamten nach dem Krieg behandelt.






































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