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Workshop „Zwangsarbeit in Europa unter NS-Herrschaft“ am 9. und 10. September 2016
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Im Museum Arbeitswelt findet der Workshop „Zwangsarbeit in Europa unter NS-Herrschaft. Unfreie Arbeit im transnationalen Vergleich.“ statt.

Termin: 9. und 10. September 2016



Ort: Museum Arbeitswelt Steyr
Wehrgrabengasse 7
4400 Steyr

Beiliegend finden Sie das Programm zum Download. Die Anmeldung erfolgt zu Beginn der Veranstaltung.


Programm zum Workshop 


Bundeskanzler a.D. Werner Faymann ist neues Kuratoriumsmitglied
Werner Faymann

Mit 31. Mai 2016 wurde Bundeskanzler a. D. Werner Faymann von Bundeskanzler Mag. Christian Kern als Mitglied des Kuratoriums des Zukunftsfonds bestellt.

Bundeskanzler a.D. Faymann folgt damit Vizepräsidenten Mag. Max Kothbauer, der aus dem Kuratorium ausgeschieden ist.







21. Werkstattgespräch am 24. Mai 2016 in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie

    Am 24.05.2016 fand das 21. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    Präsentation

  • Fliegerlynchjustiz Gewalt gegen abgeschossene alliierte Flugzeugbesatzungen (1943–1945); Dr. Nicole-Melanie Goll, Historikerin, Graz - Dr. Georg Hoffmann, Historiker, Graz ->Abstract P09-0504 und P14-1844



21. Werkstattgespräch 21. Werkstattgespräch

Bildergalerie zum 21. Werkstattgespräch


Prof. Moshe Jahoda - 90. Geburtstag
Prof. Moshe Jahoda

Das in Israel lebende Kuratoriumsmitglied des Zukunftsfonds, Prof. Moshe Jahoda, feierte dieser Tage seinen 90. Geburtstag. Generalsekretär Prof. Herwig Hösele überbrachte die Glückwünsche des Zukunftsfonds und auch ein Gratulationsschreiben von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer. Namens des Zukunftsfonds gratulierte auch die Gründungsvorsitzende des Kuratoriums Waltraud Klasnic. Der österreichische Botschafter in Israel, Dr. Martin Weiß, stellte sich ebenfalls mit Glückwünschen ein.

Moshe Jahoda wurde 1926 in Wien geboren und konnte 1939 mit einem Jugendtransport nach Palästina der NS-Vernichtungsmaschinerie entfliehen, der seine gesamte Familie zum Opfer fiel.

Jahoda wirkte in vielerlei wichtigen Funktionen sowohl in der Armee als auch in der Zivilverwaltung am Aufbau des Staates Israel mit. Ein besonderes Anliegen war ihm die „Wiedergutmachung“ von Naziverbrechen an Juden in Europa und der Brückenbau zwischen Israel und seinem Geburtsland Österreich. So war er in verschiedenen Staaten Europas unter anderem für die Claims Conference tätig und engagierte sich für das Washingtoner Abkommen, in dem sich Österreich 2001 zu weiteren Aktivitäten und Zahlungen im Interesse der Opfer des NS-Regimes verpflichtete.

Seit Gründung des Zukunftsfonds 2006 ist Moshe Jahoda Kuratoriumsmitglied, er ist auch Ehrenkurator des Nationalfonds. Die Republik Österreich dankte ihm für seine Verdienste mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen und der Verleihung des Professorentitels. Seine Autobiographie „Hier, dort und andere Welten“ erschien 2013 im Verlag Steinbauer auch auf Deutsch.


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