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Bruno Kreisky- Buchpreis

Am 6. Juni 2013 wurden drei vom Zukunftsfonds geförderte Projekte mit dem Bruno Kreisky-Buchpreis ausgezeichnet.

Paul und Zsóka Lendvai erhielten für ihre im Vorjahr erfolgte bemerkenswerte Gründung „Nischenverlag“ den Sonderpreis für verlegerische Leistungen (Projektnummer P12-1183).

Renée Lugschitz- Kaltenbrunner wurde für ihre Publikation „Spanienkämpferinnen“ (Projektnummer P11-0863) und Christiane Rothländer für ihre Publikation „Die Anfänge der Wiener SS“ (Projektnummer P11-0873) jeweils ein Anerkennungspreis verliehen.


Neue Ausstellungen im KZ-Memorial Mauthausen

Am 68. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen, am Sonntag, 5. Mai 2013 wurden in einem würdigen Gedenkakt zwei neugestaltete Dauerausstellungen und der neue Gedenk-„Raum der Namen“ eröffnet, in dem erstmals die 81.000 Namen der im KZ Mauthausen und den Nebenlagern qualvoll zu Tode gekommenen Menschen angeführt sind. Der Zukunftsfonds konnte diese Neugestaltung und begleitende Aktivitäten mit unterstützen.

Näheres dazu unter den Projektnummern P09-0593, P10-0786 und P13-1362

Siehe auch www.mauthausen-memorial.at

Fest der Freude am Heldenplatz

Am 8. Mai 1945 ging mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht der 2. Weltkrieg in Europa zu Ende. Erstmals wurde am 8. Mai 2013 – 68 Jahre danach - am Wiener Heldenplatz eine „Fest der Freude“ anlässlich des Endes dieses mörderischen Krieges und der endgültigen Befreiung Europas und Österreichs von den Greueln des NS-Regimes gefeiert. An diesem vom Mauthausenkomitee Österreich initiierten Festkonzert, das die Wiener Symphoniker gestalteten und das Katharina Stemberger moderierte, nahmen die Spitzen der Bundesregierung und der Wiener Stadtregierung und VertreterInnen zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen teil. Der Zukunftsfonds war unter den Mitunterstützern dieses „Festes der Freude“: Projektnummer P13-1436. Siehe auch www.mkoe.at

www.ravensbrueckerinnen.at

In diesen Tagen ist auch die Homepage „ÖsterreicherInnen im KZ Ravensbrück“ online gegangen. Auf dieser Homepage werden ausgewählte Lebensgeschichten und Dokumente von Österreicherinnen und Österreichern präsentiert. Es werden auch didaktisch sehr gut aufgebaute erschütternde Informationen über den Alltag im KZ gegeben. Darüber hinaus ist die gezielte Suche nach Österreicherinnen und Österreichern möglich, die im KZ Ravensbrück gefangen gehalten und gequält wurden. Der Zukunftsfonds hat dieses Projekt unter Projektnummer P10-0788 gefördert. Siehe auch www.ravensbrueckerinnen.at


8. Werkstattgespräch am 07.05.2013

    Am Dienstag, 7. Mai 2013 fand das 8. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    Vom Reichtum der Vielfalt in der Demokratie

    Mit der „Ortstafellösung“ im Jahr 2011 – wenn auch erst 56 Jahre nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages – und der vor 20 Jahren erfolgten Anerkennung der Roma als eigene Volksgruppe gilt Österreich heute als positives Beispiel in Europa, was den Umgang mit seinen verschiedensprachigen Volksgruppen angeht, die heute unbestreitbar in die Mitte des geistigen und kulturellen Lebens in unserem Land gerückt sind. Wir beleuchten die bewegte Geschichte der beiden Volksgruppen aus deren eigener Perspektive und machen mit Gedenkorten vertraut.


Zur Begrüßung und Einleitung sprachen der Direktor der Diplomatischen Akademie, Botschafter Dr. Hans WINKLER und der Generalsekretär des Zukunftsfonds, Prof. Herwig HÖSELE.

8. Werkstattgespräch 8. Werkstattgespräch Bildergalerie zum 8. Werkstattgespräch
Lebenserinnerungen Moshe Jahoda
Zwangsarbeiter in Österreich

"Hier, dort und andere Welten. Flucht und Suche nach Heimat " lautet der Titel der bewegenden Lebenserinnerungen des Kuratoriumsmitgliedes des Zukunftsfonds, Moshe Jahoda, die am Donnerstag, den 2. Mai 2013 über Einladung von Nationalrats-präsidentin, Frau Mag. Barbara Prammer im Palais Epstein in Wien präsentiert wurde. Der Kuratoriumsvorsitzende des Zukunftsfonds Dr. Kurt Scholz, der Autor und der Verleger Heribert Steinbauer sprachen in eindrucksvollen Worten zum Buch, das in der Edition Steinbauer erschienen und im Buchhandel erhältlich ist.

Moshe H. Jahoda
Geboren 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Wien, flüchtet im Alter von knapp 13 Jahren mit Hilfe der Jugend-Alija vor der Verfolgung der Nazis nach Palästina. Während seine Eltern und seine Schwester in Auschwitz den Tod finden, wächst er im Kibbuz auf, kämpft in der Hagana für die Unabhängigkeit von Israel und wird Major in der israelischen Armee. Seit 1953 in verschiedenen Ministerien tätig, u.a. als Botschaftsrat in Südamerika sowie als Leiter jüdischer Hilfsorganisationen. 2001 als Vertreter der Claims Conference federführend an den Verhandlungen für das Entschädigungsabkommen mit der Republik Österreich beteiligt. Moshe Jahoda ist seit 2006 Kuratoriumsmitglied des Zukunftsfonds und auch kooptiertes Mitglied des Allgemeinen Entschädigungsfonds und des Nationalfonds der Republik Österreich.

Moshe Jahoda ist heute einer der wichtigsten Brückenbauer zwischen Israel und Österreich. Projekt Nr. P12-1191
ISBN 978-3-902494-63-4

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