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Buchpräsentation von Elsie Slonim
„Beginnings“

Im Jahr 2012 hat der Zukunftsfonds die Drucklegung der deutschsprachigen Ausgabe der Lebenserinnerungen von Elsie Slonim gefördert. Frau Slonim, geboren 1917, hat in vielfältiger Form politische Repression, Vertreibung und Exil erlebt. Diesen leidvollen Erfahrungen hat sie stets mit unerschütterlichem Optimismus und Mut zum völligen Neubeginn zu begegnen versucht. Das Gefühl, ein eigenes Zuhause zu haben und dort willkommen zu sein, war ihr in ihrem bewegten Leben freilich stets nur kurzzeitig gegönnt. Es zählt zu den unerwarteten Facetten ihrer faszinierenden Biographie, dass sie dieses Zuhause letztlich als einzige zivile Bewohnerin inmitten einer militärischen Sperrzone der türkischen Armee auf Zypern gefunden hat.

Ginge es bloß um einen literarischen Geniestreich, so würde die Geschichte ihres Lebens alle Zutaten für die Entstehung einer großen Protagonistin der Weltliteratur liefern, wie Flaubert, Lewis oder Schnitzler sie geschaffen haben könnten.

Am 14. Oktober 2013 wird Frau Slonim in Wien anwesend sein und aus ihrem Buch lesen. Durch das Gespräch mit ihr führt der wissenschaftliche Leiter des Zukunftsfonds Dr. Jürgen Strasser, der in Zusammenarbeit mit der Autorin das Buch zusammengestellt und herausgegeben hat.

Einladung
Broschüre „75 Jahre Novemberpogrom“

Als Abschluss des Gedenkjahres 2013 wurde am 12.09.2013 im Parlament die Broschüre „75 Jahre Novemberpogrom“ präsentiert. Mehr als 130 Organisationen stellen darin ihre Veranstaltungen vor, die von September bis Dezember 2013 im Gedenken an den Novemberpogrom 1938 abgehalten werden. Der Zukunftsfonds hat einige dieser Gedenkinitiativen gefördert.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind unter

http://www.parlament.gv.at/gedenken_novemberpogrome
Ausstellungseröffnung „Die Gerechten. Courage ist eine Frage der Entscheidung“ in Steyr

Am 11.09.2013 wurde im Museum „Arbeitswelt Steyr“ die Ausstellung „Die Gerechten. Courage ist eine Frage der Entscheidung“ der Österreichischen Freunde von Yad Vashem eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung stehen jene Menschen, die unter den Bedingungen der Nazi-Herrschaft Zivilcourage zeigten. Es sind jene „Gerechten“, nicht-jüdische Personen, die unter größtem persönlichen Risiko Jüdinnen und Juden das Leben retteten. Der Zukunftsfonds ist einer der Förderer dieser Ausstellung, die vom 12.09. bis 22.12.2013 täglich außer Montag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.

Nähere Informationen unter der Projektnummer P11-1037 sowie unter

http://www.museum-steyr.at/index.php?m=83&p=3&act=det und

http://www.yad-vashem.net/index.php?id=60

Strom der Erinnerung

Der TV-Sender W24 bringt in seiner Reihe „Strom der Erinnerung“ Berichte von ZeitzeugInnen, die über ihre Erfahrungen und Erlebnisse vor 75 Jahren erzählen.

In den Folgen 45 bis 50 (siehe nachfolgende Links) gibt Direktor Moshe Jahoda ein Interview über seine Kindheit in Wien, seine Flucht nach Palästina, den Aufbau des Staates Israel, seinen beruflichen Werdegang, über Restitution und die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen.

Folge 45: "Ich würde die Herklotzgasse als eine jüdische Oasis bezeichnen". Moshe Jahoda erzählt vom "Dreieck seiner Kindheit", dem Turnertempel, der Herklotzgasse und dem Storchentempel.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784070

Folge 46: "Das eigene Leiden war nicht im Vordergrund". Moshe Jahoda spricht über Trauma und dem Umgang damit zu Zeiten des Aufbaus Israels und kulturelle Unterschiede zwischen den Einwanderern aus der ganzen Welt.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784691

Folge 47: "Ich beschäftige mich mit Humanpolitik". Moshe Jahoda spricht über das Zurückkommen, Restitution, internationale Hilfesysteme für Holocaustopfer und die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784693

Folge 48: "Ich beschäftige mich mit Humanpolitik". Moshe Jahoda spricht über das Zurückkommen, Restitution, internationale Hilfesysteme für Holocaustopfer und die Zusammenarbeit mit österr. PolitikerInnen.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784813

Folge 49: "Ein fades Leben habe ich nicht gehabt." Moshe Jahoda streift seinen beruflichen Werdegang und kehrt in seiner Erzählung zurück zu seinen Kindertagen in Wien.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784815

Folge 50: "Gott wird das nicht tolerieren, er wird das rächen." Die Kristallnacht und die Tage danach in der Erzählung von Moshe Jahoda. "Ich werde sterben ohne zu begreifen, warum Menschen so etwas gemacht haben."

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784819


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