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Familienalbum. Jüdische Familien aus Wiener Neustadt im Stadtmuseum Wiener Neustadt noch bis 2. Februar 2014

Der Historiker Dr. Werner Sulzgruber ist Kurator der Ausstellung, die noch bis 2. Februar 2014 im Stadtmuseum Wiener Neustadt zu sehen ist.

Mit insgesamt 10 Themenfeldern wird in dieser groß angelegten Ausstellung das Leben von Juden und Jüdinnen aus Wiener Neustadt nachgezeichnet: (1.) Herkunft – Ansiedlung (2.) Kindheit - Jugend – Familie (3.) Religion (4.) Freizeit – Schule (5.) Der jüdische Soldat (6.) Berufswelt (7.) "Anschluss" 1938 und Folgen (8.) Novemberpogrom (9.) Ghetto und KZ (10.) Emigration und Exil

Die Besonderheiten der Ausstellung bestehen unter anderem darin, dass viele Bilder aus privaten Fotoalben präsentiert werden, die von Überlebenden der Shoah und Familienangehörigen zur Verfügung gestellt wurden. Diese geben uns hoch interessante Einblicke in die Lebenswelt der Menschen und ihre Lebenswege. Diese Bilder sind auf ein möglichst großes Format aufgezogen worden und beeindrucken mit der damit erzielten Wirkung. Die Fotografien aus Privatbesitz aus aller Welt wurden mit weiteren Fotografien aus Archiven aus Österreich, Deutschland, Israel und den USA ergänzt, um Kontexte zu zeigen und letztlich das abzubilden, worüber in privaten Fotoalben nichts mehr vorhanden ist. So gewinnt man in der Schau schließlich einen weiten Blick über die Grenzen der Stadt Wiener Neustadt und Österreich hinaus.

Ausgewähltes historisches Quellenmaterial, im Original ausgestellt, worunter sich sehr seltene Archiv-Dokumente, verschollen geglaubte Pläne und Ansichten sowie Schriftstücke aus privater Hand finden, wird dem Besucher bzw. der Besucherin hier vor Augen geführt: so beispielsweise sogar Dokumente (aus Nachlässen) aus Shanghai und Bolivien. Erstmals durften einzigartige Exponate ausgestellt werden, die von Überlebenden auch aus den USA und Israel nach Wiener Neustadt gesandt worden sind. Es sind persönliche Gegenstände darunter, die jeweils eine Lebensgeschichte erzählen können. Der bekannte Aphoristiker Elazar Benyoëtz stellte beispielsweise religiöse Wertgegenstände seines Vaters und seiner Mutter zur Verfügung.

Moderne Medien, die Aspekte der Deportation und Emigration veranschaulichen, bereichern das umfassende Angebot der Ausstellung.

http://stadtmuseum.wiener-neustadt.at/
Professoren-Titel an Moshe Jahoda
Zwangsarbeiter in Österreich

Unserem Kuratoriumsmitglied Direktor Moshe Jahoda wurde von Herrn Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer der Berufstitel „Professor“ verliehen.

In einem feierlichen Festakt wird am 21.11.2013 vom österreichischen Botschafter, Herrn Dr. Franz Kuglitsch, in Tel Aviv die Verleihungsurkunde an Herrn Professor Jahoda überreicht.

Der Zukunftsfonds gratuliert Herrn Professor Jahoda herzlich zu dieser hoch verdienten Auszeichnung.



10. Werkstattgespräch am 19.11.2013 - Rückblick

    Am 19.11.2013 fand das 10. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    Projektpräsentationen

  • Christoph Lind und Georg Traska / Institut für Erinnerungskultur und historische Intervention, Wien: "Neugestaltung des alten jüdischen Friedhofs St. Pölten" ->Abstract P10-0787
  • Tina Walzer, Wien: "Der Währinger jüdische Friedhof in Wien. Historische Entwicklung, Zerstörungen der NS-Zeit, Status quo" ->Abstract P06-0019
  • Werner Sulzgruber, Wiener Neustadt: "Lern- und Gedenkstätte Jüdischer Friedhof Wiener Neustadt" ->Abstract P09-0485

Bildergalerie zum 10. Werkstattgespräch
Veröffentlichungshinweis

Veröffentlichungshinweis

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus sucht für die Neugestaltung der österreichischen Länderausstellung in Auschwitz ein Team für die Kuratierung und wissenschaftliche Leitung. In Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt läuft seit 22. Oktober 2013 das Ausschreibungsverfahren.

Bewerberteams können ab sofort die Ausschreibungsunterlage über das Bundeskanzleramt bei Herrn FOI Ägidius WINKLER, Kl. +43(0)1/53115/2441 beantragen und per Email beziehen. Weitere Möglichkeiten zum Beheben der Unterlage finden sich unter www.nationalfonds.org.

Download Veröffentlichungshinweis  

Rückfragehinweis

Rückfragen zur Ausschreibungsunterlage sind an die vergebende Stelle, Bundeskanzleramt Abteilung I/8, zu richten. Näheres in der Ausschreibungsunterlage.

Allgemeine Rückfragen

Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus.
Dr.-Karl-Renner-Ring 3, 1017 Wien
Telefon: +43 (1) 408 12 63
E-Mail: nfneugestaltung@nationalfonds.org
Web: www.nationalfonds.org


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