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26. Werkstattgespräch am 17.10.2017

    Am 17.10.2017 fand das 26. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    DIE THEMEN DER „POPULISTEN“ IN DEN WAHLKÄMPFEN


    Präsentationen
    • Klaus Poier, Verfassungsrechtler und Politikwissenschaftler, Graz
    • Frank Decker, Politikwissenschaftler, Bonn
    • Reinhard C. Heinisch,Politikwissenschaftler, Salzburg
    • ->Abstract P12-1246


    26. Werkstattgespräch 26. Werkstattgespräch

    Bildergalerie zum 26. Werkstattgespräch


23.10.2017 Austrian Heritage Archive
Austrian Heritage Archive

Am Montag, 23.10.2017, wurde im AK Bildungszentrum die Website www.austrianheritagearchive.at präsentiert. Dieses Online-Projekt zeigt Audio- und Video-Interviews mit und Dokumente von österreichisch-jüdischen Emigrantinnen und Emigranten in den USA und in Israel. Von den rund 210.000 österreichischen Jüdinnen und Juden, die 1938 vor dem „Anschluss“ in Österreich lebten, flohen rund 30.000 in die USA und 15.000 in das damalige Palästina.

Die Interviews wurden ab 1996 von jungen Freiwilligen des Vereins Gedenkdienst geführt und am Leo Baeck Institut New York und am Leo Baeck Institut Jerusalem gesammelt und archiviert. Die ehemaligen Österreicherinnen und Österreicher sprechen darin über ihr Leben vor 1938, ihr Überleben im NS-Regime sowie ihre Erfahrungen mit Ausgrenzung und Flucht. Die Ankunft in ihren neuen Heimatländern kommt ebenso zur Sprache wie Fragen zur Identität und das Verhältnis der Vertriebenen zu Österreich nach 1945.

Die Website soll der interessierten Öffentlichkeit eine umfassende Auseinandersetzung mit dem lebensgeschichtlichen Erbe dieser Menschen ermöglichen.

Nähere Informationen unter der Projektnummer P12-1114 P12-1114 sowie auf der Homepage www.austrianheritagearchive.at
25.10.2017: Spurensuche in die Zukunft










Spurensuche in die Zukunft

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens lädt der Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare zur Festveranstaltung "Spurensuche in die Zukunft" ein.

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien

u.A.w.g. bis 19. Oktober 2017, jubilaeum@voea.at


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Nationalrat: Finanzierung des Zukunftsfonds ist für fünf weitere Jahre gesichert

Nationalrat am 20.09.2017: Finanzierung des Zukunftsfonds ist für fünf weitere Jahre gesichert

Einstimmig hat der Nationalrat am 20.09.2017 Änderungen im Zukunftsfonds-Gesetz und im Nationalfonds-Gesetz beschlossen. Mit einer Sonderdotierung von jährlich 2 Mio. € wird die Finanzierung des Zukunftsfonds für die kommenden fünf Jahre sichergestellt. Der Nationalfonds wird die Betreuung der neugestalteten österreichischen Dauerausstellung im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau übernehmen.

Über die Verlängerung des Zukunftsfonds zeigten sich unter anderem Peter Wittmann (S), Maria Fekter (V) und Harald Walser (G) erfreut. Die ursprüngliche Dotierung von 20 Mio. € sei aufgebraucht, skizzierten Wittmann und Fekter, ohne weitere Mittel hätte der Fonds seine Arbeit einstellen müssen. Walser sieht die einstimmigen Nationalratsbeschlüsse in diesem Sinn auch als ein deutliches Bekenntnis des Hohen Hauses zur Aufarbeitung der Geschichte. Die für den Zukunftsfonds veranschlagten 2 Mio. € jährlich seien gut investiertes Geld. Langfristig strebt Walser eine Zusammenführung der Aufgaben des Zukunftsfonds und des Nationalfonds an.

Vorrangiger Zweck des Zukunftsfonds ist es, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte zu fördern, wobei nicht nur einschlägige Projekte, sondern auch wissenschaftliche Arbeiten unterstützt werden können. Die Arbeit des Zukunftsfonds gehe damit über bloße Erinnerungsarbeit hinaus, betonte Wolfgang Gerstl (V). Wittmann zufolge wurden im vergangenen Jahr 335 Projekte eingereicht, davon wurden 242 genehmigt.

Am 5.Oktober stimmte auch der Bundesrat einstimmig dem Zukunftsfondsgesetz zu.

Link www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2017/PK0975/index.shtml


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