ARCHIV Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Dr. Erwin Pröll neues Kuratoriumsmitglied im Zukunftsfonds

Dr. Erwin Pröll

Der frühere langjährige Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, wurde von Bundeskanzler Sebastian Kurz als neues Kuratoriumsmitglied des Zukunftsfonds bestellt. Dr. Pröll folgt Bundeskanzler a.D. Werner Faymann nach, der über eigenen Wunsch aus dem Kuratorium ausschied.

Das Kuratorium des Zukunftsfonds besteht daher nunmehr aus Dr. Kurt Scholz (Vorsitzender), Botschafter i.R. Dr. Hans Winkler (stellvertretender Vorsitzender), Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer, Mag. Max Kothbauer und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll.

Kuratoriumsvorsitzender Dr. Kurt Scholz und Generalsekretär Prof. Herwig Hösele begrüßten die Nominierung Dr. Prölls : „Die Nominierung des langjährigen Landeshauptmannes von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll, der sich u.a. als Initiator des Hauses der Geschichte Niederösterreich und zahlreiche wichtige kulturelle und wissenschaftliche Initiativen ganz besonders auch für eine zukunftsorientierte Erinnerungs- und Gedenkkultur engagiert hat, ist ein weiteres Zeichen der Wertschätzung des Zukunftsfonds.

Alle Persönlichkeiten, die im Kuratorium des Zukunftsfonds ehrenamtlich tätig sind, zeichnen sich durch ein hohes Maß an Erfahrung, Expertise und Sensibilität in unserem Aufgabenbereich aus. Dafür sind wir dankbar und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Dr. Erwin Pröll, der ja auch als Aufsichtsratsvorsitzender von Kultur.Region.Niederösterreich wirkt.


Jahresbericht 2017 des Zukunftsfonds vom Hauptausschuss des Nationalrats einstimmig zur Kenntnis genommen

Allgemeines Lob für die Arbeit des Zukunftsfonds gab es am 30.01.2019 im Hauptausschuss des Nationalrates anlässlich der Präsentation des Jahresberichts 2017 durch den Vorsitzenden des Kuratoriums, Kurt Scholz, und Generalsekretär Herwig Hösele. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka unterstrich ebenso wie Reinhold Lopatka (ÖVP) und Katharina Kucharowits (SPÖ) die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Arbeit, vor allem auch, was die Bewusstseinsbildung betrifft.

Im Jahr 2017 konnte mit 379 Projektanträgen und mit 284 Förderungen ein Genehmigungsrekord erreicht werden. Dieser positive Trend über die Jahre hinweg könne einerseits auf die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte zurückgeführt werden, andererseits habe sich der Zukunftsfonds zunehmend zu einem anerkannten Partner der "Scientific Community" und der entsprechenden zivilgesellschaftlichen Initiativen entwickelt, heißt es darin.

Der Zukunftsfonds ist ein sogenannter "verzehrender Fonds" und hätte nach Verbrauch seiner Mittel seine Tätigkeit im Jahr 2018 einstellen müssen. Im September 2017 stimmten Nationalrat und Bundesrat jedoch einstimmig für eine Weiterdotierung. Somit stehen dem Fonds bis 2022 jährlich 2 Mio. € zur Erfüllung seiner Aufgaben zu. Kucharowits sprach sich in diesem Zusammenhang für eine langfristige Absicherung des Fonds aus, wofür sich Lopatka offen zeigte.

Der Zukunftsfonds unterstützt in erster Linie Projekte, "die den Interessen und dem Gedenken der Opfer des nationalsozialistischen Regimes, der Erinnerung an die Bedrohung durch totalitäre Systeme und Gewaltherrschaft sowie der internationalen Zusammenarbeit dienen". Darüber hinaus werden Projekte gefördert, "die zu einer Förderung der Achtung der Menschenrechte und der gegenseitigen Toleranz auf diesen Gebieten beitragen". Auch wissenschaftliche Arbeiten zu diesen Themen können mit Mitteln des Zukunftsfonds finanziert werden.

Konkret genehmigte der Zukunftsfonds im Jahr 2017 für 284 Projekte insgesamt einen Betrag von 1.740.692 €. Tatsächlich ausbezahlt wurden im Kalenderjahr 1.902.095 €.

Von der seit 2006 möglichen Projektförderung von 24 Mio. € wurden für insgesamt 2.002 Projekte 22.760 Mio. € ausbezahlt. Damit wurden rund 66% der bislang 3.022 eingereichten Projekte gefördert. Alle genehmigten Projekte sind in einer Kurzzusammenfassung auf der Homepage des Zukunftsfonds verfügbar.

Der Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.


32. Werkstattgespräch am 15.01.2019

    Am 15.01.2019 fand das 32. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    ART and the MIND – Ernst H. GOMBRICH. Mit dem Steckenpferd unterwegs


    Mit dem Buchprojekt „ART and the MIND – Ernst H. GOMBRICH. Mit dem Steckenpferd unterwegs“ gelang es der Herausgeberin und Autorin Sybille Moser-Ernst, ein Team von international höchst renommierten Wissenschaftlern dafür zu gewinnen, über - von der Projektleiterin herausgearbeitete - theoriebildende Leistungen Ernst H. Gombrichs im Licht der aktuellen Debatte um BILD und BILDLICHKEIT ins Gespräch zu kommen

    Präsentationen
    • Prof. Dr. Sybille Moser-Ernst, Kunsthistorikerin
    • Mag. Dr. Ursula Marinelli , Kunsthistorikerin
    • ->Abstract P16-2629

    Prof. Dr. Sybille Moser-Ernst Dr. Marinelli

    Flyer Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht 

    Bildergalerie zum 32. Werkstattgespräch


31. Werkstattgespräch am 15.11.2018

    Am 15.11.2018 fand das 31. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    Österreichs Weg in die Europäische Union


    Michael Gehler zeichnet eine komplexe und wechselvolle Geschichte nach, beginnend mit einem Österreich, welches nur über geringen außenpolitischen Handlungsspielraum in den 1920er Jahren verfügt und in den 1930er Jahren international auf verlorenem Posten steht. Die Integrationspolitik „in Wartestellung“ unter der SPÖ-Alleinregierung Bruno Kreisky 1972–1983 wird abgelöst von zaghaften Neuansätzen zur Annäherung in der kurzen Kleinen Koalition SPÖ-FPÖ 1983–1986, ehe im Rahmen der nachfolgenden Großen Koalition SPÖ-ÖVP (Vranitzky-Mock) der „Weg nach Brüssel“ beschritten wird, was nach zahlreichen Verhandlungen 1995 im EU Beitritt gipfelt.

    Präsentationen
©2014 Zukunftsfonds der Republik Österreich
info@zukunftsfonds-austria.at
(+43) 1 5136016–0
http://www.zukunftsfonds-austria.at
Bürozeiten: Mo bis Fr 9.00-17.30