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28. Werkstattgespräch am 11.04.2018

    Am 11.04.2018 fand das 28. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.

    „Die Kunst des Robert Lettner“ und „Hans Menasse – The Austrian Boy“


    Präsentationen

    28. Werkstattgespräch 28. Werkstattgespräch

    Bildergalerie zum 28. Werkstattgespräch


19.03.2018: Gedenkprojekt "Gekreuzte Geschichten"
EINLADUNG ZUR ERÖFFNUNG DES GEDENKPROJEKTES „GEKREUZTE GESCHICHTEN“

anlässlich des Gedenkjahres 1938

am 19. März 2018 um 11:00 Uhr am Mexikoplatz

Als einziges Land hat Mexiko am 19. März 1938 vor dem Völkerbund gegen den „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland protestiert. Später bot Mexiko vielen Österreichern Asyl, als sie vor der NS-Verfolgung fliehen mussten.

Am 19. März 2018 jährt sich dieses Ereignis zum 80. Mal und dieser Anlass ist Ausgangspunkt des Gedenkprojektes mEXIko pLatz – gekreuzte geschichten, das die Erinnerung an Verfolgung und Exil aktualisiert. Zu diesem Zweck verbinden Künstler und Historiker im Rahmen des Projektes die Geschichte mit der Erfahrung von Asylsuchenden heute.

Eröffnet wird das Projekt am 19. März 2018 mit einer Posterinstallation des Künstlers Thomas Fatzinek am Mexikoplatz. Sie beschäftigt sich mit einzelnen historischen Aspekten und erzählt so Geschichten, die eine Verbindung von Mexiko und Österreich rund um den „Anschluss“ und das Thema Exil herstellen.

Zu sehen ist die Installation bis Oktober 2018, parallel dazu wird eine vielfältige Veranstaltungsreihe den Mexikoplatz als globalen Wiener Platz in den Mittelpunkt rücken.

Anlässlich der Eröffnung sprechen:

  • Dr. Berthold Molden, Historiker und Initiator des Projektes
  • Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident a.D. der Republik Österreich
  • Alice Buenrostro Massieu, Botschafterin Mexikos in Wien
  • Uschi Lichtenegger, Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt
  • Jacqueline Ross, Zeitzeugin
  • Ricardo Loewe,Zeitzeuge
  • ->Abstract P17-2702

Datum: 19. März 2018

Beginn: 11.00 Uhr

Ort: Mexikoplatz, vor der Kirche


Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!

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22.02.2018: Große Trauer um Dr. Christoph Kainz

Dr. Christoph Kainz

Der plötzliche und völlig unerwartete Tod des stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Christoph Kainz hat im Kuratorium und Projektförderungsbeirat und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zukunftsfonds der Republik Österreich große Betroffenheit und Trauer ausgelöst.

Christoph Kainz hat Wesentliches zur zukunftsorientierten Versöhnung Österreichs mit den Opfern des NS-Unrechtsregimes beigetragen. Im Jahr 2000 hat er als Vertreter der Wirtschaftskammer Österreich, deren engagierter und hochgeschätzter Mitarbeiter er war, entscheidend an der Aktion zur Finanzierung des von Präsidentin Dr. Maria Schaumayer im Auftrag von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel initiierten Fonds zur Entschädigung von Zwangsarbeitern während der NS-Zeit auf heutigem österreichischen Boden mitgewirkt. Durch diesen "Versöhnungsfonds", an dessen Arbeit und Zustandekommen Christoph Kainz großen Anteil hatte, konnten an über 132.000 Personen aus über 70 Staaten Gestezahlungen in der Höhe von 352 Mio. Euro geleistet werden. Aus den Restmitteln des Versöhnungsfonds wurde der mit 1. Jänner 2006 ins Leben gerufene Zukunftsfonds der Republik dotiert, als dessen stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender Dr. Kainz von Beginn an führend und äußerst verdienstvoll tätig war. Über 2000 wissenschaftliche, pädagogische, künstlerische, digitale und zivilgesellschaftliche Projekte sowie Filme und Publikationen im Interesse einer zukunftsorientierten Erinnerungskultur, der Stärkung von Toleranz, Menschenrechten, Demokratie und internationalen Zusammenarbeit und zur Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Fundamentalismus und Totalitarismus konnten seither vom Kuratorium beschlossen werden, wobei Kainz sich mit seiner reichen Expertise besonders wertvoll in den Beratungs- und Entscheidungsprozess einbrachte. Darüberhinaus vertrat Dr. Kainz den Zukunftsfonds auch im Steering Comitee zur Neugestaltung der Österreich-Ausstellung in Auschwitz.

Kuratoriumsvorsitzender Dr. Kurt Scholz und Generalsekretär Prof. Herwig Hösele zeigten sich tief betroffen: "Christoph Kainz war ein wunderbarer Mensch und guter Freund. Sein nobles Wesen, seine Konzilianz, seine liebenswürdige und große Menschlichkeit, seine selbstverständliche Hilfsbereitschaft, seine sensible Herangehensweise an diffizile Aufgabenstellungen , sein großer Idealismus und seine hohe Kompetenz werden uns schmerzlich und dauerhaft fehlen. Sein verdienstvolles Wirken hat Bleibendes ermöglicht. Wir sind Christoph Kainz für unendlich Vieles zutiefst dankbar."


"Unter Beobachtung" von Manfried Rauchensteiner
Unter Beobachtung

Das jüngste Werk von Professor Manfried Rauchensteiner Unter Beobachtung (erschienen im Böhlau Verlag, -> Link ) ist in die Shortlist zum Wissenschaftsbuch des Jahres nominiert worden. Das Publikums-Voting hat bereits begonnen.

Die Abstimmung ist bis 8. Jänner 2018 möglich unter:

www.wissenschaftsbuch.at

"Jedes Mal, wenn sich in Österreich nach 1918 etwas ereignete, stand das Land unter Beobachtung: als Deutschösterreich, als Erste Republik, als Ständestaat, als Alpen- und Donaugaue des Großdeutschen Reichs, als Zweite Republik – bis in die Gegenwart. Es wurde und wird geschaut, gehört und meist nicht geschwiegen. So als ob Österreich noch immer jene Versuchsstation für Weltuntergänge wäre, als die sie Karl Kraus beschrieben hat.

Ein spannender und abwechslungsreicher Überblick über die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre."


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