Abstract

Dieses Projekt rekontextualisiert und erforscht das Erleben, die Erfahrungen und die Erinnerungspraktiken jüdischer Soldaten der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg anhand von deutschsprachigen Ego-Dokumenten (Briefen, Postkarten, Tagebüchern, Erinnerungen), Bilddokumenten (Fotos, Plakaten, Bildern, Zeichnungen) und Objekten (Kultgegenständen, persönlichen Erinnerungsstücken etc.).

Der Fokus der Arbeit richtet sich auf die Situation des österreichischen Judentums unmittelbar vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Ersten Weltkrieg (bis in die 30er Jahre) - und wie diese in Ego-Dokumenten und Bilddokumenten verhandelt wird.

Ein wesentliches Forschungsziel betrifft die Sichtbarmachung und kulturwissenschaftlich ausgerichtete Analyse des konstitutiven Zusammenhangs von Krieg, Lebenspraxis und Kultur.



































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