Gehörlose Menschen stellen weltweit eine sprachliche Minderheit dar, die sich dagegen wehrt, nur als “behindert” betrachtet zu werden und sich vorrangig über die zahlreichen Gebärdensprachen der Welt definiert. In Österreich ist die Sprachminderheit seit dem 1. September 2005 verfassungsmäßig anerkannt, die Gebärdensprachgemeinschaft blüht. Wir wissen jedoch, dass sie zu den durch nationalsozialistische Gesetze verfolgten Minderheiten gehört.
Dr. Verena Krausneker, Mag. Katharina Schalber
Projekt: P10-0767
...weiterlesenDie Mitarbeiter des Verein Lernen aus der Zeitgeschichte bemühen sich seit nunmehr zehn Jahren unter dem Titel 'A Letter To The Stars' und in vielfältigen Einzelprojekten um die so genannte 'Holocaust Education', also um Wissensvermittlung der NS-Gräuel und Übersetzung der Lehren daraus ins Heute.
Josef Neumayr
Projekt: P12-1142
...weiterlesenZwischen den Jahren 1938 und 1945 beschränkte sich die Verfolgung durch die nationalsozialistischen Machthaber in Österreich nicht nur auf die Juden mosaischen Glaubens, sie erstreckte sich auch auf die nichtarischen Christen. Zunächst noch mehr oder minder geschützt durch ihre Kirchen – im Falle der vorliegenden Untersuchung der katholischen Kirche in Wien – hatten spätestens seit 1940 die getauften Juden mit denselben Repressalien zu rechnen wie die mosaischen.
Dr. Traude Litzka
Projekt: P11-0834
...weiterlesenFrauen haben im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur in Österreich eine maßgebliche Rolle gespielt. Diese Tatsache wurde sowohl in der historischen Forschung als auch in der öffentlichen Wahrnehmung lange Zeit ignoriert. Seit den ersten umfangreicheren Dokumentationen zum Widerstand der Frauen ab den 1960er Jahren sind immer mehr Forschungslücken zum weiblichen Widerstand geschlossen worden.
Dr. Christine Kanzler, Dr. Ilse Korotin, Mag. Karin Nusko
Projekt: P06-0126
...weiterlesenIm Rahmen der NS-Besatzungspolitik nahm das im März 1939 errichtete Protektorat Böhmen und Mähren gleichsam eine Zwitterstellung ein: Am Endziel der Germanisierung des Raumes bestand kein Zweifel, die dennoch relativ pragmatische Vorgangsweise der deutschen Besatzer gegenüber der tschechischen Bevölkerung war vor allem der kriegsbedingten Notwendigkeit der Nutzung des großen ökonomischen Potentials geschuldet.
Univ.-Prof. Dr. Arnold Suppan, Mag. Niklas Perzi
Projekt: P10-0680
...weiterlesenDieses Projekt basiert auf einem durchgeführten Forschungsprojekt zur Sozialstruktur der illegalen österreichischen Nationalsozialisten. Im Rahmen dieses Projektes befasste sich der Autor mit der Erfassung und Analyse der sozial-strukturellen Zusammensetzung der nationalsozialistischen Anhaltehäftlinge.
Mag. Dr. Kurt BAUER
Projekt: P10-0714
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