Robert Lettner, 1943 geboren, war eines der jüngsten Opfer des Nationalsozialismus. Er wuchs in seinen ersten zwei Lebensjahren im südfranzösischen Deportationslager Gurs auf. Seine aus Köln stammende Mutter war wegen ihrer antifaschistischen Haltung dorthin verschleppt und inhaftiert worden.
Mag. Peter Menasse für den „Verein zur Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen und wissenschaftlichen Werkes von Robert Lettner
Projekt: P13-1542
...weiterlesenDer im Französischen geprägte Ausdruck Histoire Croisée beschreibt eine Begegnung historischer Akteure oder Kreuzung historischer Prozesse, die bei allen Beteiligten dauerhafte Spuren hinterlässt. Die Nationalgeschichten Mexikos und Österreichs lassen sich mit diesem Begriff gut fassen.
Mag. Dr. Berthold Molden
Projekt: P17-2702
...weiterlesenDas Projekt widmete sich den bislang in der Forschung wenig beachteten Themen populistischer Parteien. Auf der Grundlage eines theoretischen Beitrags zur Definition von Populismus und eines aktuellen Überblicks über populistische Parteien in Europa lag der Fokus auf einer Medienanalyse nationaler Wahlkämpfe in fünf ausgewählten Ländern.
Ass. Prof. Dr. Klaus Poier (Universität Graz)
Projekt: P12-1246
...weiterlesenSeitdem es Kriege gibt, werden Kinder geboren, die in sexuellen Kontakten zwischen (feindlichen) Soldaten und einheimischen Frauen gezeugt wurden. Das Spektrum der Beziehungen der Eltern reicht von Vergewaltigungen bis zu Liebensbeziehungen.
Univ.-Doz. Dr. Barbara Stelzl-Marx, PD Dr. Heide Glaesmer
Projekt: P11-0995
...weiterlesenDas Ziel des Forschungsprojekts war es, die diplomatisch-politischen Beziehungen Österreichs zu den autoritären Regimen in Spanien, Portugal und Griechenland zu untersuchen – also die Beziehungen der Zweiten Republik zu heutigen Partnerländern der Europäischen Union, die nach 1945 noch Diktaturen waren und nicht dem Ostblock angehörten.
Dr. Stefan A. Müller, Dr. David Schriffl, Dr. Rauchensteiner, Dr. Adamantios T. Skordos
Projekt: P12-1139
...weiterlesenDer Vortrag thematisiert mit dem Bombenkrieg ein bis heute emotional diskutiertes Erinnerungsfeld des Zweiten Weltkrieges. Die Zerstörung ganzer Großstädte und das dabei verursachte Leid prägten sich tief in das kollektive Bewusstsein der Menschen ein. Der Bombenkrieg wuchs sich so zu einem Sinnbild gesellschaftlicher Opferwahrnehmung aus, hinter das andere Betrachtungen weitgehend zurücktraten und einzelne Themen gänzlich tabuisiert wurden.
Dr. Nicole-Melanie Goll, Dr. Georg Hoffmann
Projekt: P14-1844
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