Am 13. Oktober 2026, 19 Uhr findet das 53. Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt.
53. Werkstattgespräch
Historische Angelegenheiten - Historische Verantwortung:
Stephan Mlczoch, Leiter, Abteilung Historische Angelegenheiten, Bundesministerium für Inneres
KZ-Gedenkstätte Mauthausen: institutionelle Entwicklung und Projekte der Neugestaltung:
Barbara Glück, Direktorin, KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Vermittlungsarbeit an den Außenlagern und die Reaktion der Bevölkerung darauf:
Willi Mernyi, Vorsitzender, Mauthausen Komitee Österreich
„DAS KZ MAUTHAUSEN UND SEINE AUSSENLAGER“
Das im August 1938 errichtete Konzentrationslager Mauthausen wurde zum Zentrum eines weitläufigen Lagersystems mit mehr als 40 Außenlagern. Gusen, Ebensee, Melk, Gunskirchen, Lenzing, Vöcklabruck, Loiblpass und viele andere Orte bildeten ein Netzwerk des nationalsozialistischen Terrors.
Insgesamt waren rund 190.000 Menschen aus mehr als 40 Ländern im Lagersystem Mauthausen inhaftiert, mindestens 90.000 überlebten die Torturen durch Zwangsarbeit, Gewalt, Hunger und Krankheiten nicht. Anfang März 1945 befanden sich ca. 64.000 von insgesamt 83.000 KZ-Häftlingen in einem der Außenlager.
Die heutige Veranstaltung gibt einen Überblick über die historische Aufarbeitung bis zur heutigen Vermittlungsarbeit und steht im Zeichen des Erinnerns und des Gedenkens an die Häftlinge des Lagersystems Mauthausen.
Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Buffet.
Montag, 13. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Festsaal der Diplomatischen Akademie Wien