„The Vera Project“ (Arbeitstitel, Dokumentarfilm 28 Minuten)
Vera is 93, talks and walks quicker than most young students and is a survivor of the Shoah. In this documentary she will tell her incredible story and reflect also on the election loss of Viktor Orbán,who was ousted primarily by young voters.
Vera ist 93, quicklebendig und eine Überlebende der Shoah. Ihre Augen blitzen wild, wenn sie über die Nazi-Schergen erzählt, die sie deportierten. In diesem Film wird sie ihre erschütternden Erfahrungen aus 1944-45 unter anderem in genau den grünen Samtsesseln sitzend mit der Nachwelt teilen, die auch damals schon an der gleichen Stelle standen, als in der Budapester Wohnung über 30 Jüdinnen und Juden interniert wurden. Sie überlebte und lebte das Leben fortan in vollen Zügen: Sie hatte vier Ehemänner, studierte ein halbes Leben lang, lernte 12 Sprachen, unterrichtete, schrieb Bücher, war liberale Politikerin und Chefin von Amnesty Hungary. „Ihr müsst früh genug rebellieren, vor der Gaskammer ist es zu spät!“, mahnt sie. Der Film zeigt nicht nur den Horror der Shoah, sondern gibt auch Hoffnung mit: Die Zukunft haben wir selbst in der Hand. Vera gehört zu den letzten Menschen, die die Shoah bewusst miterlebt haben und darüber noch berichten können.
Keine Website