Die Schule des KGB. Handbücher der sowjetischen Auslandsspionage als Spiegel von Repression 1960–1989.
The school of the KGB. Handbooks of the Soviet foreign intelligence as a mirror of repression 1960-1989
Das sowjetische Komitee für Staatssicherheit (KGB) war während des Kalten Krieges der wichtigste international agierende sowjetische Nachrichtendienst. Eine seiner Aufgaben war die Auslandsspionage. Diese erfüllte neben Informationsbeschaffung in anderen Staaten auch Aufgaben wie die Beobachtung von Migrationsbewegungen oder die Infiltration und aktive Beeinflussung von Dissidentengruppen. Die historische Forschung weiß, vor allem durch den nahezu unmöglichen Aktenzugang, noch relativ wenig über Ziele, Vorgangsweise und Methoden in diesem Bereich. Ein Desiderat, das das vorliegende Projekt helfen möchte zu schließen. Es nützt für die österreichische Forschung erstmals zugängliche Handbücher der Schule für Auslandsspionage des sowjetischen KGB als Quelle, um sich mit ihren Methoden und Zielsetzungen sowie ihrer Rolle für Repressionen gegen sowjetische Staatsangehörige innerhalb und außerhalb der UdSSR auseinanderzusetzen.
bik.lbg.ac.at
Projektverantwortliche
Stelzl-Marx Barbara Univ.-Prof. Dr. - Ludwig Boltzmann Gesellschaft - Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung