Projektinformation P26-6296


"Inszenierte Erinnerung. Theater als Ort der Verhandlung und Vergegenwärtigung der NS-Vergangenheit in Wien 1965" (Publikation bei new academic press)


"Staged Memory" The study examines theatre as a site of negotiation and presentation of the National Socialist past twenty years after the end of WWII.


Die Publikation widmet sich dem Wiener Theater als Ort der Verhandlung der NSVergangenheit 20 Jahren nach Kriegsende. Vor dem Hintergrund identitätsstiftender Jubiläen (Staatsvertrag, Unabhängigkeitserklärung) und Ereignisse (Borodajkewycz-Affäre) werden folgende zentrale Fragen untersucht: In welchen historischen Kontexten wurden Mitte der 1960er Jahre im Wiener Theater Bezugnahmen auf Nationalsozialismus, Holocaust und Krieg hergestellt bzw. bewusst ausgeklammert? Welche Personen und Institutionen waren in diese Prozesse involviert bzw. haben diese zu steuern versucht? Ziel ist es, Einblicke in die diesbezüglich wenig erforschte theatrale Praxis der 1960er Jahre zu geben, vergessene zeitkritische Akteur:innen und Texte sichtbar zu machen sowie auf postnazistische Kontinuitäten, die unsere Gesellschaft bis heute beeinflussen, aufmerksam zu machen. www.newacademicpress.at




Projektverantwortliche
Sachartschenko Peter - new academic press og
Projektzeitraum
2026-06-01 bis 2026-11-30
Kategorie
Publikation
Region
Österreich
Status
Genehmigt