as Kammermusikfestival Wien widmet sich seit 2008 Werken von Komponist:innen,
die im Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit sogenannter „verfemter Musik“ im
Dialog mit der klassischen Moderne.
Ziel ist es, ein lange marginalisiertes musikalisches Erbe sichtbar zu machen und
wieder im Konzertleben zu verankern.
Das Festival versteht sich als künstlerisches Erinnerungsprojekt mit gesellschaftlicher
Verantwortung.
Musik dient dabei als emotionales Medium zur historischen Reflexion.
Die Konzerte finden an historisch und architektonisch bedeutenden Orten statt.
So entsteht ein bewusster Dialog zwischen Musik, Geschichte und Architektur.
Einführungen, Gespräche und Vermittlungsformate ergänzen die Aufführungen
inhaltlich.
Das Festival richtet sich an ein breites Publikum sowie an Fach- und
Kulturschaffende.
Es ist heute ein fester Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft und stärkt
das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt.
www.kammermusikfestival.wien
Projektverantwortliche
Bammer-Suppan Patricia Dipl.-Ing. - Kammermusikfestival Wien