Projektinformation P26-6275


Das Massaker am Peršmanhof und der Prozess Márton Sándor (Überarbeitung der Dauerausstellung)


The Peršmanhof massacre and the trial of Márton Sándor


Das Projekt untersucht das Massaker am Peršmanhof vom 25. April 1945, ein zentrales NS-Endphasenverbrechen gegen Kärntner Slowen:innen, sowie dessen unzureichende strafrechtliche Aufarbeitung in Österreich. Ausgangspunkt sind neu erschlossene Quellen des Historikers Dr. Peter Pirker, insbesondere ein bislang als verschollen gegoltener ungarischer Gerichtsakt. Dieser belegt die rechtskräftige Verurteilung des SS-Polizisten Márton Sándor wegen Beteiligung am Massaker. Das Projekt analysiert erstmals dieses ungarische Nachkriegsverfahren und vergleicht es mit den österreichischen Ermittlungen. Ziel ist es, falsche öffentliche Annahmen zur Straflosigkeit der Täter zu korrigieren. Ergänzend werden Archivrecherchen zu weiteren mutmaßlichen Tätern in mehreren Ländern durchgeführt. Darüber hinaus wird die mediale Berichterstattung in Österreich, Slowenien und Ungarn ausgewertet. Ergebnisse bzw. Ziele des Projekts sind eine Überarbeitung der Dauerausstellung im Museum Peršmanhof unter Einfluss der neuen Forschungsergebnisse, sowie ein wissenschaftlichen Artikel. www.persman.at




Projektverantwortliche
Gönitzer Markus - Drustvo/Verein Persman
Projektzeitraum
2026-04-01 bis 2026-12-31
Kategorie
Ausstellung
Region
Österreich
Status
genehmigt