Projektinformation P26-6270


From Memory to Memorialization (Konferenz vom 25. bis 29. Mai 2026)


From Memory to Memorialization (Conference)


Die verflochtene und vielschichtige Geschichte Wiens wird von internationalen (durch einen Call for Papers angesprochene) (Nachwuchs-)-Wissenschaftlerinnen und Geschichtsvermittler:innen beleuchtet. Die Memorialisierung des Austrofaschismus, der antifaschistischen Kämpfe, der Flucht und Ermordung der jüdischen Bevölkerung, der Verfolgung der Sinti:zze und Rom:nja, der Konzentrationslager und Österreichs Komplizenschaft an den nationalsozialistischen Verbrechen in Museen, Gedenkorten und im alltäglichen Stadtbild wird auf ihre Formen und Aussagen hin untersucht. Zum 90-jährigen Jubiläum des Spanischen Bürgerkriegs werden hierbei Fragen der staatlichen Gewalt und des Kampfes gegen Faschismus im Vordergrund stehen. Welche Formen, Narrative und Strategien der Memorialisierung(en) erweisen sich heute als wirksam und zukunftsweisend? Dieser Frage wird die Konferenz nachgehen, indem sie Gedenkorte und Museen aufsuchen und die Darstellungsformen diskutieren. Die interdisziplinären Referent:innen (Museolog:innen, Wissenschaftler:innen, Menschenrechtsaktivist:innen, Geschichtsvermittler:innen) werden diese Reflexionen mit wissenschaftlichen Vorträgen kombiniert, die sich innovativ sowohl mit der Wiener Geschichte als auch mit der Umschmelzung von Erinnerung in Memorialisierung beschäftigen. https://icmemohri.mini.icom.museum




Projektverantwortliche
Heimann-Jelinek Felicitas Dr. - ICMEMOHRI-Komitee
Projektzeitraum
2026-04-15 bis 2026-06-30
Kategorie
Tagung
Region
Österreich
Status
genehmigt