Mediating resistances. In a long-term artistic history education project, teenagers in Wolfsburg explore the history of anti-fascist resistance among forced laborers in their city, and its transnational ties to Viennese (hi)stories.
Im Projekt „Widerstände vermitteln“ setzen sich Jugendliche in Wolfsburg mit der Erinnerung an antifaschistischen Widerstand in ihrer Stadt auseinander – und beleuchten dabei transnationale Geschichten, die sich bis nach Wien erstrecken. Die Jugendlichen werden zu Expert:innen von lokaler – und dabei zugleich auch immer internationaler – Widerstandsgeschichte, die sie im Rahmen des Vermittlungsprojekts auf Grundlage von Materialien aus dem Stadtarchiv erarbeiten und selbstbestimmt erzählen. Sie führen zudem Interviews mit Nachkommen von drei Zwangsarbeiterinnen, die nach Fallersleben/Wolfsburg deportiert wurden und im Volkswagenwerk Sabotageakte geleistet haben. Zwei von ihnen (Kitty Hart-Moxon und Irene Weinmann) haben enge familiäre Beziehungen zu Wien, weshalb Wechsel- und Fluchtbeziehungen von Wien ausgehend zudem im Zentrum des Projekts stehen. Die Jugendlichen reisen im Zuge des Projekts auch nach Wien, um die Nachkommen von Irene Weinmann zu interviewen. Die hierbei aufgenommenen Erzählungen, Gespräche und Interviews der Jugendlichen bilden die Audio- Spur eines Kurzfilms, der als Ergebnis des Projekts entsteht.
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