Atemräume - Literarische Videoessays zu pluraler Erinnerung
The short films rely on a reduced formal language and create a poetic-documentary space for critical, transnational and plural remembrance.
Das Projekt „Atemräume – Literarische Videoessays zu pluraler Erinnerung“
umfasst die Produktion von fünf Kurzfilmen, in denen Autor*innen der Publikation
„Erinnern in Zukunft – Aufrufe für plurales Erinnern” ihre eigenen Texte performativ vortragen. Die Videos kombinieren essayistische Sprache, reduzierte filmische Mittel und dokumentarische Beobachtung zu einer Reihe poetischer Erinnerungsbilder. Ziel der Reihe ist es, marginalisierte Perspektiven auf Geschichte, Gewalt und Zugehörigkeit sichtbar zu machen – jenseits institutionalisierter Gedenkformate. Die Texte stammen aus dem im Frühjahr 2025 erschienenen Sammelband, die Filme stehen jedoch als eigenständige Arbeiten für sich. Bereits realisiert wurde ein erster Beitrag mit Barbi Marković zum Thema Srebrenica, auf dem die Serie aufbaut. Die geplanten Filme sind bewusst einfach gehalten: Sprache, Stimme, Raum/Ort und Blick/Betrachtung bilden die Grundlage der filmischen Umsetzung. Die Reflexion erfolgt nicht erklärend oder didaktisch, sondern über Verdichtung, Verstörung, Stille. Die Filme eignen sich einzeln oder als Serie zur digitalen und analogen Vermittlung, z. B. im Rahmen von Panels, Workshops, Ausstellungen, Installationen oder Bildungsangeboten. Alle Beiträge werden untertitelt und – wo möglich - mehrsprachig veröffentlicht (Deutsch, Englisch, BKS, Türkisch, Spanisch). Damit sollen insbesondere junge Erwachsene, postmigrantische Communities und Multiplikator*innen aus Kultur und Bildung erreicht werden.
www.brunnenpassage.at/audiovisuell/erinnern-in-zukunft
Projektverantwortliche
Wiederhold Anne Mag.a - Brunnenpassage - Caritas der Erzdiözese Wien - Hilfe in Not