the war of images is the war on dreams (Experimentalfilm, Installation)
the war of images is the war on dreams
Von zerstörten Bildern zu Bildern der Zerstörung.
Versuch über einen Algorithmus des Krieges.
Ein diffuses und beunruhigendes, mit der Zeit stark verpixeltes Bild, das sich lange
Hinter sich selbst verbirgt, verwandelt sich allmählich in ein reales, dokumentarisches Bild über den Krieg im Krieg. Dazu hören wir eine Sound Collage. Allmählich verstehen wir Autos, Schreien und klingelnde Telefone, Maschinengewehre, Bombeneinschläge, Sprache und Menschen und einfach gar nichts. Rauschen, einen Knall und dann wieder ein einstürzendes Gebäude. Nichts.
Das zweite bewegte Bild zeichnet eine lange Sequenz aus einzelnen Bewegtbildern, scheinbar wahllos aneinandergereiht. Wahllos wie der Krieg selbst. Doch folgt es einem undurchsichtigen und unnützen Schema. Einer Ordnung, die Ordnung in etwas bringt, das keiner Logik mehr folgt oder effektiv ist, sondern verunsichernd und zerstörerisch. Hier wird über das Ende der Diplomatie gesprochen, über den Tod und Träume. Dieser Experimentalfilm, eine 2Kanal Videoinstallation aus im Netz gefundenen Videos, einer Soundcollage und einem Essay, bei dem ein eigens programmierter Algorithmus letztlich die Auswahl des verwendeten Materials trifft, versucht sich auf m e d i e n t h e o r e t i s c h e r, politischer und ästhetischer Ebene mit dem Krieg in Gaza auseinander zu setzen. Entstanden ist die Idee als Reaktion auf den andauernden Krieg und als Weiterführung des Films „Paradise LTD“.
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