Projektinformation P25-6047


Alma Rosé (Theateraufführung am 27.01.2027 in der tschechischen Botschaft in Wien)


The story of the outstanding violinist Alma Rosé, who peďormed on the stages of the greatest concert halls in Europe. In 1943, because of her Jewish origin, she was sent o Auschwitz, where she became the conductor of the women's camp orchestra.


Die Handlung des Stücks ist ein Querschnitt durch das Leben der sehr erfolgreichen Geigerin Alma Rosé. Alma Rosé Alma erinnert sich an ihre glückliche Jugend, ihre ersten Schritte auf Konzert Bühnen, ihren berühmten Ehemann. Sie wurde am 3. November 1906 in Wien in eine berühmte Musikerfamilie geboren. Ihr Vater, Arnold Rosé, war ein ausgezeichneter Konzertgeiger, der das berühmte Rosé-Quartett gründete und fünfzig Jahre lang Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und des Orchesters der Hofoper war. Ihre Mutter war die Schwester eines der berühmtesten österreichischen Komponisten, Gustav Mahler. Alma lernte von Kindesbeinen an bei ihrem Vater Geige zu spielen und trat Anfang der 20er Jahre regelmäßig auf. Mit der Ankunft der Nazis in Deutschland im Jahr 1933 begannen für Almas Familie schlechte Zeiten. Obwohl die Rosés getauft waren, waren sie nach nationalsozialistischen Gesetzen Juden. Nach der Besetzung Österreichs durch die Nazis entschieden sie sich zur Auswanderung. Sie hofften, dass Musik ihnen beim Überleben helfen wurde. Sie ziehen nach London, aber das Glück hat ihnen den Rücken gekehrt. Alma beschließt, aufs Festland zurückzukehren, versucht Konzerte zu geben. Sie war berühmt, jeder mochte sie. Zu Beginn des Krieges findet sie in den Niederlanden Asyl. Obwohl ihre Familie sie drängt, nach London zu eilen, bleibt Alma und gibt Konzerte bei privaten Veranstaltungen. Sie geht eine Scheinehe mit einem holländischen Ingenieur ein und verschleiert dabei ihre jüdische Herkunft. Leider wird es nicht funktionieren. Ende 1942 entschließt sie sich endgültig zur Flucht aus den Niederlanden. Sie hat einen gefälschten Pass. Die Flucht schlägt fehl. Sie wird an der französisch-schweizerischen Grenze festgehalten. Sie verbringt mehrere Monate im französischen Lager Drancy. lm Juli 1943 wurde sie mit anderen nach Auschwitz gebracht. Alma überlebte ein Jahr im Lager. Sie starb plötzlich und auf mysteriöse Weise im April 1944, wahrscheinlich nachdem sie vergiftete Lebensmittel gegessen hatte. Almas Monolog wird durch die Musik berühmter Meister ergänzt, die vom Women's String Quartett aufgeführt werden. Es werden Kompositionen von F. Kreisler, J. Strauss, A. Dvorák, F. Schubert, J. Brahms und G. Puccini aufgeführt. Eine Filmvorführung ist Teil der Performance. www.almarose.cz




Projektverantwortliche
Kaiserová Eva - Jonathan Livingston GmbH
Projektzeitraum
2026-01-01 bis 2026-06-30
Kategorie
Veranstaltung
Region
Österreich, Tschechische Republik
Status
Genehmigt