WITTGENSTEIN WOCHE 2025. Die Wittgenstein Häuser (15. Oktober bis 2. November 2025)
As part of a long-term (2024-2029) hybrid project featuring exhibitions, symposia, discussions and student workshops, this project will show and analyse the process of designing and completing the Wittgenstein House between 1925 and 1928.
Im Rahmen eines langfristigen (2024-2029) hybriden Projekts - Ausstellungen Symposien-Diskussionen-Studenten Workshops - wird der Weg zum Entwerfen und Fertigstellung des Wittgenstein Hauses 1925-1928 gezeigt und analysiert. Anlass ist das 100. Jubiläum des Wittgenstein Hauses 2028. Genau in diesen Räumen im Palais Schönborn erhielt Paul Engelmann 1925 den Auftrag, ein Stadtpalais für Margaret Stonborough zu bauen; bald schloss sich ihr Bruder Ludwig dem Projekt an. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Leben von Paul Engelmann gewidmet: Als Mitglied des deutschsprachigen jüdischen Intellektuellenkreises in Olmütz, gehörte er zu den engsten Vertrauten Ludwig Wittgensteins. Zum ersten Mal werden Engelmanns Zeichnungen für das Wittgenstein Haus gezeigt. Engelmann emigrierte 1934 nach Palästina und war damit das einzige Mitglied seiner Familie, das dem Holocaust entkommen konnte. In Tel Aviv war er bis zu seinem Lebensende vor allem als Schriftsteller tätig, während er sein Architekturwissen mit anderen österreichischen jüdischen Emigranten in Israel und den USA teilte, darunter insbesondere Richard Neutra, ein weiterer Schüler von Loos. Engelmann hielt 1953 den ersten Vortrag über Wittgenstein in Israel. Vorherige Domizile der Wittgenstein Familie und deren Einfluss auf Ludwig Wittgensteins Architektur-Konzept.
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