(Un)bequeme Erinnerung - Ausbildung zu rassismus- und antisemitismuskritischer, ortsbezogener Bildungsarbeit
(Un)comfortable Remembrance - Location-Based Education Training Critical of Racism and Antisemitism. It promotes intersectional, anti-fascist education through the training of guides for study trips to places of remembrance and sites of Nazi crimes.
Das Projekt (Un)bequeme Erinnerung fördert eine intersektionale, antifaschistische Bildungsarbeit an NS-Gedenkorten in Österreich und Europa. Es qualifiziert neue Guides für Studienfahrten. Die Ausbildung hat einen rassismus- und antisemitismuskritischen Fokus. Dabei werden didaktisch-methodische Kompetenzen sowie zielgruppenspezifische Vermittlungsansätze vermittelt. Die Ausbildung umfasst mehrere Phasen, darunter ein Ausbildungswochenende in Wien, eine Ausbildungsfahrt nach Terezín und eine Hospitationsfahrt nach Oświęcim. Ein zentrales Ziel ist der Aufbau eines dauerhaften Fortbildungs- und Intervisionssystems. Partizipation, kollektives Lernen und Reflexion stehen im Mittelpunkt. Zudem wird der transnationale Austausch mit Bildungsinstitutionen intensiviert. Das Projekt sensibilisiert für Ideologien der Ungleichwertigkeit und zeigt deren historische Kontinuitäten auf. So leistet es einen nachhaltigen Beitrag zur Demokratie- und Erinnerungskultur.
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