Projektinformation P25-5922


Österreichische Holocaust-Verbrechen im besetzten Polen: Mechanismen transnationaler (Nicht-)Strafverfolgung und Wahrheitsfindung (1945–1970)


Austrian Holocaust Perpetrators in Occupied Poland: Mechanisms of Transnational (non-)prosecution and truth-finding (1945–1970).


Das Projekt beleuchtet die juristische Strafverfolgung in Polen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gegen österreichische Holocausttäter, die jenseits der Vernichtungslager aktiv am Holocaust in Polen beteiligt gewesen waren: ehemalige Polizisten, Vorarbeiter und Mitarbeiter der Zivilverwaltung. Es konzentriert sich auf die Rekonstruktion der Taten, die Identifizierung, (Nicht-)Auslieferung und (Nicht-) Verurteilung der Täter, anhand derer sich der transnationale Informationsaustausch analysieren lässt sowie die geopolitischen Mechanismen der internationalen Strafverfolgung vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs. Das polnischsprachige Quellenmaterial erlaubt einen neuen Blickwinkel auf die österreichische Täterforschung sowie in die lokalen Zusammenhänge des Holocausts in Polen. Keine Website




Projektverantwortliche
Reder Eva Dr. - Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Projektzeitraum
2026-09-01 bis 2028-08-31
Kategorie
Forschung
Region
Österreich, Polen
Status
Genehmigt