‚Musikhistorische Forschung zu „Sondergenehmigungen“ als Übergangslösung am Weg zur „arischen Operette“‘
'“Special permits” as a temporary solution on the way to the “Aryan operetta”'.
Im Bereich der Unterhaltungsmusik gab es zur Zeit des Nationalsozialismus massive Einschnitte durch die zunehmende Ausgrenzung und Verfolgung von „jüdisch belasteten“ Kulturschaffenden. Mit dem Berufsverbot, das zunächst „volljüdische“, aber auch andere nicht erwünschte Künstler:innen betraf, kam es zu größeren Kündigungswellen. Das Konstrukt sogenannter „Sondergenehmigungen“ war zunächst eine Notlösung der Reichskulturkammer, um den Kulturbetrieb weiterhin aufrecht erhalten zu können, der gerade im Unterhaltungsbereich stärker jüdisch geprägt war. Dieses Projekt legt zum ersten Mal aus musikwissenschaftlicher Perspektive den analytischen Blick auf die Funktionsweisen, Strukturen und Folgen des Konstrukts „Sondergenehmigungen“ für die populäre Kultur der NS-Zeit.
www.plus.ac.at/kunst-musik-und-tanzwissenschaft/abteilung-musik-und-tanzwissenschaft/die-abteilung/personen/wissenschaftliches-personal/nils-grosch-univ-prof-dr
www.clio-online.de/researcher/id/researcher-19802
https://orcid.org/0000-0002-7145-5315
Projektverantwortliche
Grosch Nils Univ. Prof. Dr. - Universität Salzburg, FAB Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft