Claudia Martini, structural engineer/actress, embarks on a stirring journey back in time after a life crisis and the death of her mother, she embarks on a stirring journey back in time and the lives of her predecessors.
HERMINE war alleinerziehend und Kommunistin, als Hitler in Österreich prunkvoll aufgenommen wurde und ein besseres Leben versprach. Nach Verhören und Folter wurde sie ins Frauenzuchthaus Aichach deportiert. Ein schwer lastendes Ereignis für Hermines Kinder Herbert, Anni und Rosi. Ohne davon zu wissen, wurde Hermine immer als stark, penibel reinlich, unglücklich verheiratet, tabletten- und alkoholkrank und doch auch gesegnet mit Freude an Tanz, Gesang und schwarzem Humor wahrgenommen. Nach der Beschäftigung mit sich wiederholenden Mustern wie der Abwesenheit des Vaters, Spaltung in Innen und Außenwelt, Sucht und Überlebenskampf, beschäftigt die Autorin die Frage: Warum bin ich eigentlich, learning by doing, Schauspielerin geworden, wo liegt die wahre Ursache? Was haben Filme, in denen meine Mutter, sie und ich mitgewirkt haben, bei uns ausgelöst? Um diesen Fragen und dem Verständnis für die Frauen in dem familiären Gefüge auf den Grund zu kommen, wagen wir das Experiment, uns als Akteurinnen in prägende Ereignisse unserer Familie fallen zu lassen.
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