Projektinformation P19-3720


Österreichische Stalinopfer in Zentralasien. 1941-1956. Verurteilung – Lagerhaft – Folgen (Forschungsprojekt)


Austrian victims of Stalinism in Central Asia. 1941 to 1956. Conviction – camp imprisonment – consequences


Das Projekt widmet sich dem Schicksal von Österreichern, die als Kriegsgefangene oder verurteilte Zivilisten in Lagern des GUPVI und GULAG auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan interniert/inhaftiert waren. In den insgesamt 16 Lagerverwaltungen des GUPVI und Lagern des GULAG befanden sich mehrere tausend Österreicher, von denen rund 300 ihre Gefangenschaft nicht überlebten. Die Forschungen haben zum Ziel, ihre Lebens- und Arbeitsumstände in den Lagern zu erheben und vor allem Informationen zu den Todesumständen und Bestattungsorten der während der Gefangenschaft Verstorbenen zu gewinnen.
Projektverantwortliche
Stelzl-Marx Barbara Univ.-Prof. Dr. - Ludwig Boltzmann Inst. f. Kriegsfolgenforschung; Ruggenthaler Peter Mag.Dr. - Ludwig Boltzmann-Institut
Projektzeitraum
2019-11-01 bis 2020-10-31
Kategorie
Forschung
Region
Österreich, ehem. SU
Status
genehmigt