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www.ns-quellen.at online

Am 31. Mai 2011 wurde die seit Februar 2011 online verfügbare Webseite www.ns-quellen.at – „Materialien zum Nationalsozialismus Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung in Österreich“ präsentiert.

Die Plattform wurde vom forschungsbüro (Verein für wissenschaftliche und kulturelle Dienstleistungen) in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien (VWI), dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der Österreichische Gesellschaft für Zeitgeschichte (ÖGZ) erstellt und bietet für Laien und Fachleute erstmals einen strukturierten und umfassenden Überblick über Quellen zum NS-Vermögensentzug in Österreich.

Der Zukunftsfonds hat dieses in mehrjähriger Vorbereitungszeit erstellte Projekt gefördert. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Projektdatenbank unter Projektnummer P06-0062 oder www.ns-quellen.at bzw. www.forschungsbuero.at
Wiedereröffnung der Gedenkstätte für die Opfer des österreichischen Freiheitskampfes

Durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer wurde am 26. Mai 2011 die Gedenkstätte für die Opfer des österreichischen Freiheitskampfes 1938 - 1945 in der Salztorgasse 6, 1010 Wien wiederöffnet.

Die Renovierung und Neukonzeption der Ausstellung wurde u.a. vom Zukunftsfonds der Republik Österreich gefördert. Die 1968 am Lieferanteneingang des als Sitz der ehemaligen Gestapo-Leitstelle Wien berüchtigten damaligen Hotels „Metropole“ errichtete Gedenkstätte wird seit einigen Jahren vom Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstands betreut.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Projektdatenbank Projektnummer P09-0465 bzw. der Website www.doew.at
Wechsel im Zukunftsfonds

Mit dem Jahr 2011 traten personelle Veränderungen im Zukunftsfonds der Republik Österreich ein.

Nach dem Entschluss der bisherigen Vorsitzenden Frau Landeshauptmann a.D. Waltraud Klasnic, den Vorsitz zurückzulegen, wurde das Kuratoriumsmitglied Dr. Kurt Scholz am 10. 01. 2011 zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Das Kuratorium hat auch eine Veränderung im Generalsekretariat beschlossen: Mit 1. März 2011 tritt der Koordinator in der steirischen Wissenschaftsabteilung Prof. Herwig Hösele die Nachfolge des langjährigen Generalsekretärs Botschafter a.D. Dr. Richard Wotava an.

Die Kuratoren des Zukunftsfonds, Dir. Moshe Jahoda, Claims Conference, Dr. Christoph Kainz, Wirtschaftskammer Österreich (zugleich stellvertrender Vorsitzender des Fonds), Mag. Max Kothbauer, Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Wien und Staatssekretär a.D. Botschafter Dr. Hans Winkler, Direktor der Diplomatischen Akademie, sind – so wie der Vorsitzende – ehrenamtlich tätig.

Der Zukunftsfonds der Republik Österreich wurde unter der Regierung Schüssel mit Wirksamkeit 01.01. 2006 aus den verbleibenden Mitteln des Versöhnungsfonds (dieser diente der Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern) geschaffen.

Unter dem Vorsitz von Waltraud Klasnic wurden in den letzten fünf Jahren zirka 500 zeitgeschichtliche Projekte mit knapp 10 Millionen Euro gefördert. Die Bandbreite der Forschungsvorhaben reichte von sozialwissenschaftlichen Untersuchungen, der Dokumentierung jüdischer Friedhöfe, Grundlagenforschungen zu Gedenkstätten wie Mauthausen und der Österreich-Ausstellung in Auschwitz bis zu einer Vielzahl individueller zeitgeschichtlicher Forschungsbeiträge. Der Zukunftsfonds kann dazu als gesetzlich fixierte Obergrenze jährlich 2 Millionen Euro ausschütten.

Unter Beibehaltung der bisherigen Gebarung ist das Bestehen des Fonds auch in den nächsten 8 Jahren gesichert.
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