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5. Werkstattgespräch am 17.10.2012
Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 fand das bereits fünfte Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt. An diesem Abend wurden unter dem Titel „ZEICHEN DER HOFFNUNG IN HOFFNUNGSLOSER ZEIT“ folgende Projekte vorgestellt:
  • Dr. Christine KANZLER, Dr. Ilse KOROTIN, Mag. Karin NUSKO, Institut für Wissenschaft und Kunst: Österreichische Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus - eine biografische Datenbank ->Abstract P06-0126
  • Mag.Dr. Traude LITZKA: Kirchliche Hilfe für verfolgte Juden und Jüdinnen im nationalsozialistischen Wien ->Abstract P11-0834
  • Josef NEUMAYR: A Letter to the Stars - die Gerechten Österreichs und Tour für Zivilcourage 2012 ->Abstract P12-1142
Zur Begrüßung und Einleitung sprachen der Direktor der Diplomatischen Akademie, Botschafter Dr. Hans WINKLER und der Kuratoriumsvorsitzende des Zukunftsfonds, Dr. Kurt SCHOLZ.

Das nächste Werkstattgespräch findet am Mittwoch, 28. November 2012, um 18.30 in den Räumlichkeiten der Diplomatischen Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien statt.

Bildergalerie zum 5. Werkstattgespräch
Buchpräsentation „Ari Rath: Ari heißt Löwe. Erinnerungen“

Die beeindruckende und spannende Lebensgeschichte des Journalisten und ehemaligen Chefredakteurs der „Jerusalem Post“ Ari Rath wurde am 16.10.2012 in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und zahlreicher Gäste aus Politik, Kunst, Kultur und Medien in den Räumen der Präsidentschaftskanzlei präsentiert. Der Schauspieler Cornelius Obonya las aus den Erinnerungen von Ari Rath, die dieser gemeinsam mit der Journalistin Stefanie Oswalt aufgezeichnet hat. Er spannt darin einen Bogen von seiner frühen Kindheit in Wien, über die Flucht nach Palästina, sein Leben im Kibbuz bis zur Gründung des Staates Israel und die heutige politische Situation in Israel. Ari Rath war Zeuge vieler bedeutender historischer Ereignisse und traf im Laufe seiner journalistischen Tätigkeit mit Persönlichkeiten wie David Ben-Gurion, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Bruno Kreisky zusammen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Projektdatenbank unter der Projektnummer P11-0928 bzw. der Website www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-05585-8
Freunde des Zukunftsfonds der Republik Österreich

Seit wenigen Tagen ist die Facebook-Gruppe „Freunde des Zukunftsfonds der Republik Österreich“ aktiv. Wir laden Sie ein, diese Seite zu besuchen.


http://www.facebook.com/groups/308361045938750
07.09.2012 Buchpräsentation „Das rote Fahrrad“

Berührend und erschütternd sind die Tagebuchaufzeichnungen des 13jährigen ungarischen Mädchens Eva Zsolt aus dem Jahr 1944, die nun unter dem Titel „Das Rote Fahrrad“ erschienen sind. Eva wurde im April 1944 nach Auschwitz deportiert und dort, nachdem sie von Josef Mengele für seine Menschenversuche missbraucht worden war, im Oktober 1944 ermordet. Kurz vor ihrer Deportation hatte Eva ihr Tagebuch ihrem Kindermädchen übergeben, im Jahr 1947 veröffentlichte Evas Mutter Ágnes die Notizen dieser ungarischen „Anne Frank“. Ágnes Zsolt beging 1951, von Schuldgefühlen und Gewissensbissen geplagt, Selbstmord. Was bleibt, ist ein eindringliches und authentisches Zeitdokument wider den Faschismus und wider das Vergessen.

Die nun erste deutsche Fassung der ungarischen Originalausgabe wurde am Freitag, 07.09.2012, vorgestellt. Erschienen ist das Buch im neugegründeten Nischen-Verlag. Verlagsleiterin Zsóka Lendvai und ihr Mann, der angesehene Publizist Paul Lendvai, betonten, man wolle mit dem Verlagsprogramm die „Nische im deutschen Sprachraum, für noch unbekannte oder bereits vergessene Bücher aus Ungarn“ besetzen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Projektdatenbank unter der Projektnummer P12-1183 bzw. auf der Website www.nischenverlag.at/Index2.htm
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