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Buchpräsentation „Ari Rath: Ari heißt Löwe. Erinnerungen“

Die beeindruckende und spannende Lebensgeschichte des Journalisten und ehemaligen Chefredakteurs der „Jerusalem Post“ Ari Rath wurde am 16.10.2012 in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und zahlreicher Gäste aus Politik, Kunst, Kultur und Medien in den Räumen der Präsidentschaftskanzlei präsentiert. Der Schauspieler Cornelius Obonya las aus den Erinnerungen von Ari Rath, die dieser gemeinsam mit der Journalistin Stefanie Oswalt aufgezeichnet hat. Er spannt darin einen Bogen von seiner frühen Kindheit in Wien, über die Flucht nach Palästina, sein Leben im Kibbuz bis zur Gründung des Staates Israel und die heutige politische Situation in Israel. Ari Rath war Zeuge vieler bedeutender historischer Ereignisse und traf im Laufe seiner journalistischen Tätigkeit mit Persönlichkeiten wie David Ben-Gurion, Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Bruno Kreisky zusammen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Projektdatenbank unter der Projektnummer P11-0928 bzw. der Website www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-05585-8
Freunde des Zukunftsfonds der Republik Österreich

Seit wenigen Tagen ist die Facebook-Gruppe „Freunde des Zukunftsfonds der Republik Österreich“ aktiv. Wir laden Sie ein, diese Seite zu besuchen.


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07.09.2012 Buchpräsentation „Das rote Fahrrad“

Berührend und erschütternd sind die Tagebuchaufzeichnungen des 13jährigen ungarischen Mädchens Eva Zsolt aus dem Jahr 1944, die nun unter dem Titel „Das Rote Fahrrad“ erschienen sind. Eva wurde im April 1944 nach Auschwitz deportiert und dort, nachdem sie von Josef Mengele für seine Menschenversuche missbraucht worden war, im Oktober 1944 ermordet. Kurz vor ihrer Deportation hatte Eva ihr Tagebuch ihrem Kindermädchen übergeben, im Jahr 1947 veröffentlichte Evas Mutter Ágnes die Notizen dieser ungarischen „Anne Frank“. Ágnes Zsolt beging 1951, von Schuldgefühlen und Gewissensbissen geplagt, Selbstmord. Was bleibt, ist ein eindringliches und authentisches Zeitdokument wider den Faschismus und wider das Vergessen.

Die nun erste deutsche Fassung der ungarischen Originalausgabe wurde am Freitag, 07.09.2012, vorgestellt. Erschienen ist das Buch im neugegründeten Nischen-Verlag. Verlagsleiterin Zsóka Lendvai und ihr Mann, der angesehene Publizist Paul Lendvai, betonten, man wolle mit dem Verlagsprogramm die „Nische im deutschen Sprachraum, für noch unbekannte oder bereits vergessene Bücher aus Ungarn“ besetzen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Projektdatenbank unter der Projektnummer P12-1183 bzw. auf der Website www.nischenverlag.at/Index2.htm
Vorankündigung: Konferenz „Besatzungskinder in Österreich und Deutschland“ am 27. September 2012

Am 27. September 2012 findet in der Diplomatischen Akademie Wien eine ganztägige Konferenz zum Thema "Besatzungskinder in Österreich und Deutschland" statt. Der Zukunftsfonds fördert das der Tagung zugrundeliegende Forschungsprojekt (P11-0995), in dessen Rahmen erstmals ein Überblick über die Situation der Besatzungskinder in den unterschiedlichen Besatzungszonen Österreichs, ihre Sozialisations- und Lebensbedingungen sowie ihre weiteren Biografien gegeben werden soll.

Nähere Informationen zur Konferenz finden Sie im Tagungsprogramm

Download Tagungsprogramm  
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