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Buchpräsentation „Unsere jüdischen Landsleute und ihr tragbares Vaterland“

Am Montag, 11.06.2012, wurde im Jüdischen Museum Wien die im papercomm Verlag erschienene und vom Zukunftsfonds geförderte Trilogie „Unsere jüdischen Landsleute und ihr tragbares Vaterland“ von Johannes Kammerstätter präsentiert. Die ersten Bände „Heimat trotz alledem“ und „Heimat zum Mitnehmen“ beschäftigen sich mit dem Leben der jüdischen Gemeinde im Mostviertel von 1880-1938 sowie mit den Geschichten von etwa 50 jüdischen Familien im Mostviertel von ihrer Einwanderung, ihrer Vertreibung bis zu ihren Nachkommen in aller Welt vorgestellt. Der dritte Band „Tragbares Vaterland“ beinhaltet bislang unzugängliche Texte jüdischer Mostviertler wie etwa Mundartgedichte, Essays, Tagebuchaufzeichnungen und Fluchtberichte.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Projektdatenbank Projektnummer P11-1005 bzw. der Website www.tragbaresvaterland.at
4. Werkstattgespräch am 15.05.2012 "Widerstand? Mitläufer? Täter? Eine Frage – viele Wege"
Am Dienstag, 15. Mai 2012 fand das vierte Werkstattgespräch des Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie statt. An diesem Abend in der Diplomatischen Akademie wurden unter dem Titel „WIDERSTAND? MITLÄUFER? TÄTER? EINE FRAGE – VIELE WEGE“ folgende Projekte vorgestellt:
  • Dr. Wilhelm WEINERT, Mich könnt ihr löschen, aber nicht das Feuer ->Abstract P11-0883
  • Mag. Dr. Kurt BAUER, Die Sozialstruktur der sozialdemokratischen und kommunistischen Häftlinge der österreichischen Anhaltelager ->Abstract P10-0714
  • Univ.-Prof. Dr. Arnold SUPPAN, Mag. Niklas PERZI, Der „tschechische“ Sicherheitsapparat im Protektorat Böhmen und Mähren im Spannungsfeld der Loyalitäten ->Abstract P10-0680
Zur Begrüßung und Einleitung sprachen die stellvertretende Direktorin der Diplomatischen Akademie, Gesandte Dr. Elisabeth BERTAGNOLI, und der Kuratoriumsvorsitzende des Zukunftsfonds, Dr. Kurt SCHOLZ.

Das nächste Werkstattgespräch findet am 17. Oktober 2012 um 18.30 in den Räumlichkeiten der Diplomatischen Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien statt.

Dr. Wilhelm Weinert  Univ.-Prof. Dr. Arnold Suppan Bildergalerie zum 4. Werkstattgespräch
ORF III zeigt am 5. Mai 2012 Film zu Maly Trostinec
Im Rahmen des ORF III Schwerpunktes anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen am 5.Mai 1945 zeigt ORF III am Samstag, 5. Mai um 21:10 die Dokumentation „Deportiert von Wien nach Maly Trostinec – Eine verspätete Erinnerung“, die auch vom Zukunftsfonds gefördert wurde. Es ist in Österreich kaum bekannt, dass Maly Trostinec (Projektnummer P11-1003), unweit von Minsk in Weißrussland, der Ort ist, an dem die meisten Österreicherinnen und Österreicher als Opfer des Holocaust von den Nationalsozialisten ermordet wurden. 10.000 Menschen wurden von Wien deportiert und in Maly Trostinec erschossen oder vergast. Der Zukunftsfonds hat darüber hinaus mehrere Projekte gefördert, die die Erinnerung an diesen Ort grauenvollen Verbrechens verstärkt ins Bewusstsein rufen sollen:
P06-0032: Deportation österreichischer Juden nach Minsk-KZ Maly Trostinec. (Videodokumentation der Schicksale überlebender Opfer)
P10-0796: Internationale Konferenz 'Maly Trostinec Erinnern' vom 27.-29. November 2011
P11-0845: Gedenkreise nach Minsk und Maly Trostinec vom 10.-13. Juni 2011
P12-1123: 2 Gedenkreisen nach Minsk/Maly Trostinec (27.-30. Mai und 17.-20. Juni 2012)
Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie in unserer Projektdatenbank unter den jeweiligen Projektnummern bzw. auf der Website http://www.waltraud-barton.at/immer/de/home.html
Crossing Europe Filmfestival 2012 in Linz
Am Dienstag, 24.04.2012, startete zum 9. Mal das Crossing Europe Filmfestival 2012 in Linz. Der Zukunftsfonds unterstützt nicht nur das Festival selbst, sondern förderte auch die Produktion von drei beim Festival gezeigten Filme, darunter den Eröffnungsfilm „Six Million and One“ (P10-0633) von israelischen Regisseur David Fisher, der gemeinsam mit seinen drei Geschwistern eine Reise nach Mauthausen, Gusen und Gunskirchen unternimmt, um dort den Stationen der KZ-Haft ihres Vaters zu folgen. Die Dokumentation „Deserteur!“ (P09-0589) von Gabriele Neudecker basiert auf Zeitzeugeninterviews von im Zweiten Weltkrieg desertierten Soldaten. Exemplarisch werden im Film vier Figuren dargestellt, die ihre Beweggründe zur Flucht und auch ihre gesellschaftliche Ausgrenzung nach dem Krieg schildern. Der dritte vom Zukunftsfonds geförderte Film von Erich Hackl und Libertad Hackl zeigt unter dem Titel „Der Heimwehträger“ (P10-0698) die Lebensgeschichte und Erinnerungen des Diplomaten, Journalisten, Schriftstellers und Theaterschaffenden Fritz Kalmar, der im Exil zuerst in Bolivien und später in Urugay bis zu seinem Tod im Jahr 2008 lebte.
Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie in unserer Projektdatenbank unter den jeweiligen Projektnummern bzw. auf der Website: http://www.crossingeurope.at
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