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Ausstellungseröffnung „Die Gerechten. Courage ist eine Frage der Entscheidung“ in Steyr

Am 11.09.2013 wurde im Museum „Arbeitswelt Steyr“ die Ausstellung „Die Gerechten. Courage ist eine Frage der Entscheidung“ der Österreichischen Freunde von Yad Vashem eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung stehen jene Menschen, die unter den Bedingungen der Nazi-Herrschaft Zivilcourage zeigten. Es sind jene „Gerechten“, nicht-jüdische Personen, die unter größtem persönlichen Risiko Jüdinnen und Juden das Leben retteten. Der Zukunftsfonds ist einer der Förderer dieser Ausstellung, die vom 12.09. bis 22.12.2013 täglich außer Montag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.

Nähere Informationen unter der Projektnummer P11-1037 sowie unter

http://www.museum-steyr.at/index.php?m=83&p=3&act=det und

http://www.yad-vashem.net/index.php?id=60

Strom der Erinnerung

Der TV-Sender W24 bringt in seiner Reihe „Strom der Erinnerung“ Berichte von ZeitzeugInnen, die über ihre Erfahrungen und Erlebnisse vor 75 Jahren erzählen.

In den Folgen 45 bis 50 (siehe nachfolgende Links) gibt Direktor Moshe Jahoda ein Interview über seine Kindheit in Wien, seine Flucht nach Palästina, den Aufbau des Staates Israel, seinen beruflichen Werdegang, über Restitution und die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen.

Folge 45: "Ich würde die Herklotzgasse als eine jüdische Oasis bezeichnen". Moshe Jahoda erzählt vom "Dreieck seiner Kindheit", dem Turnertempel, der Herklotzgasse und dem Storchentempel.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784070

Folge 46: "Das eigene Leiden war nicht im Vordergrund". Moshe Jahoda spricht über Trauma und dem Umgang damit zu Zeiten des Aufbaus Israels und kulturelle Unterschiede zwischen den Einwanderern aus der ganzen Welt.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784691

Folge 47: "Ich beschäftige mich mit Humanpolitik". Moshe Jahoda spricht über das Zurückkommen, Restitution, internationale Hilfesysteme für Holocaustopfer und die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784693

Folge 48: "Ich beschäftige mich mit Humanpolitik". Moshe Jahoda spricht über das Zurückkommen, Restitution, internationale Hilfesysteme für Holocaustopfer und die Zusammenarbeit mit österr. PolitikerInnen.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784813

Folge 49: "Ein fades Leben habe ich nicht gehabt." Moshe Jahoda streift seinen beruflichen Werdegang und kehrt in seiner Erzählung zurück zu seinen Kindertagen in Wien.

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784815

Folge 50: "Gott wird das nicht tolerieren, er wird das rächen." Die Kristallnacht und die Tage danach in der Erzählung von Moshe Jahoda. "Ich werde sterben ohne zu begreifen, warum Menschen so etwas gemacht haben."

http://www.w24.at/Strom-der-Erinnerung--Zeitzeugen-erzaehlen/784819


Österreichische Opfer des Stalinismus

Im RESOWI-Zentrum der Grazer Universität wurden am 12.06.2013 der Film „Verlorene Leben. Österreicherinnen im sowjetischen GULAG“ und die gleichnamige Wander-Ausstellung gezeigt.

Nähere Informationen unter der Projektnummer P13-1343 und
http://on.uni-graz.at/de/universitaet/article/frauen-im-gulag-2/


Im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien legten am 19.06.2013 die Autoren Barry McLoughlin und Josef Vogl das Gedenkbuch der österreichischen Stalin-Opfer bis 1945 mit dem Titel „….Ein Paragraf wird sich finden lassen“ vor, in dem u.a. Biografien von 769 Opfern publiziert sind.

Siehe auch Projektnummer P08-0425 und
http://www.doew.at/erforschen/publikationen/gesamtverzeichnis/exil/ein-paragraf-wird-sich-finden


Frauen im Gulag Gedenkbuch Stalinopfer
„Lagerstadt Wolfsberg“ - Ausstellung

„Lagerstadt Wolfsberg“ lautet der Titel der Ausstellung, die am 7. Juni 2013 in Anwesenheit des Kärntner Landeshauptmannes Peter Kaiser und des Generalsekretärs des Zukunftsfonds Herwig Hösele eröffnet wurde.

Die vom Zukunftsfonds geförderte Schau (Projektnummer P13-1393) dokumentiert das Flüchtlingslager der Ruthenen (heutige Ukraine) im 1. Weltkrieg, das Kriegsgefangenenlager im 2. Weltkrieg und das Lager für inhaftierte Funktionäre des NS-Regimes in den ersten Jahren nach 1945.

Die Schau ist bis 27. Oktober 2013 von Dienstag bis Sonntag in der Kärntener Bezirkshauptstadt Wolfsberg geöffnet.

Nähere Informationen unter: Siehe auch www.lavanthaus.at/museum-im-lavanthaus.html


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