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Trauer um Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
Trauer um Nationalratspräsidentin Barbara Prammer

Der Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer erfüllt die Mitglieder des Kuratoriums und des Projektförderungsbeirates und die MitarbeiterInnen des Zukunftsfonds der Republik Österreich mit großer Betroffenheit.

Das entschiedene Eintreten der Nationalratspräsidentin gegen Antisemitismus, Intoleranz, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt war vorbildhaft. Ihr Engagement für Demokratie, Menschenrechte, Minderheiten und einen sensiblen, ehrlichen und offenen Umgang mit der Zeitgeschichte war wertvoll und beispielgebend. Vor allem in ihren Funktionen als Vorsitzende des Kuratoriums des Nationalfonds und als Ehrenpräsidentin des Vereins der österreichischen Freunde von Yad Vashem durfte der Zukunftsfonds mit der Nationalratspräsidentin auf verschiedenen Gebieten zusammenarbeiten.

Der Zukunftsfonds gedenkt in Respekt der großen Persönlichkeit Barbara Prammer.


Dauerausstellung "Entfernung. Österreich in Auschwitz"

Logo Nationalfonds

Der Nationalfonds unterstützt als Koordinierungsstelle der neuen österreichischen Länderausstellung in Auschwitz-Birkenau folgenden Objektaufruf:

Objekte für neue Dauerausstellung gesucht „Entfernung. Österreich in Auschwitz“

Für diese neue Ausstellung sucht das kuratorische Team Objekte, die mit dem Konzentrationslager Auschwitz Birkenau in Verbindung stehen und die von Österreicherinnen und Österreichern im KZ Auschwitz / Auschwitz II-Birkenau erzählen können.

Das kuratorische Team ist für jeden Hinweis dankbar.

Download Informationsblatt  


Kontaktieren Sie bitte

Mag. Hannes Sulzenbacher (Kurator – Projektleitung)
E-Mail: exhibition@nationalfonds.org


Rauchensteiners Standardwerk zum Ersten Weltkrieg auf Englisch erschienen
Zukunftsfonds fördert die englische Übersetzung von Standardwerken zur österreichischen Zeitgeschichte

Pünktlich zum 100. Jahres- und Gedenktag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs am 28. Juli 2014 liegt nunmehr die englische Übersetzung des österreichischen Standardwerks des renommierten österreichischen Militärhistorikers Professor Manfried Rauchensteiner „The First World War and the End of the Habsburg Monarchy 1914-1918“ vor. Das rund 1200 Seiten umfassende Werk ist wie die deutschsprachige Version im Böhlau-Verlag ( Link Böhlau-Verlag) erschienen und auch elektronisch (hier) verfügbar.

Es ist dem Zukunftsfonds ein besonderes Anliegen, wichtige Werke zur österreichischen Zeitgeschichte international sichtbar zu machen und ins Englische übersetzen zu lassen. In diesem Sinne hat der Zukunftsfonds die Übersetzung des Rauchensteiner-Werkes und der Monografie des langjährigen Leiters des DÖW, Wolfgang Neugebauer, „The Austrian Resistance 1938-1945“ initiiert (bereits erschienen im Steinbauer-Verlag: Link Steinbauer-Verlag ).

Weitere englischsprachige Publikationen wie „Gerald Stourzh in cooperation with Wolfgang Müller. The Cold War and the Struggle for the Austrian Treaty 1943-1955“ werden folgen.

Schon der Vorgängerfonds (Österreichischer Versöhnungsfonds), der Gestezahlungen an ehemalige ZwangsarbeiterInnen leistete, brachte eine Publikation über seine Tätigkeit und insbesondere über die Bedingungen der Zwangsarbeit und ihren historischen Kontext unter dem Titel „Forced Labour in Austria 1939-1945. Late Recognition. History. Tragic Fates.“ heraus. Die ebenfalls englischsprachige historische Homepage ist unter http://www.reconciliationfund.at/index.php abrufbar. Weitere Versionen der Publikation und der Homepage sind auch in deutscher, polnischer und russischer Sprache verfügbar.

Darüber hinaus fördert der Zukunftsfonds bereits seit seinem Bestehen 2006 auch immer wieder englischsprachige Projekte, die unter anderem aus Israel, den USA, Großbritannien, Polen, Slowenien, den Niederlanden oder Südafrika eingereicht werden. Aber auch internationale Konferenzen, Ausstellungen, Workshops, die zum Teil in englischer Sprache in Österreich stattfinden, unterstützt der Fonds. Filmprojekte und englische Publikationen machen einen weiteren Teil der geförderten Projekte aus.


12. Werkstattgespräch am 13.05.2014 in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie - Rückblick

Das 12. Werkstattgespräch widmete sich zwei wesentlichen Aspekten der österreichischen Fotografiegeschichte. Auf der einen Seite der wichtigen Rolle von jüdischen Fotografinnen in der Zeit vom Fin de Siècle bis zum Ende der Ersten Republik: Die Fotografie als junge, noch wenig etablierte Disziplin bot vor allem Frauen aus liberalen jüdischen Elternhäusern die Möglichkeit, beruflich und künstlerisch zu reüssieren. Auf der anderen Seite wird mit Erich Lessing, Mitglied der legendären Foto-Agentur Magnum, einer der bedeutendsten Reportage-Fotografen der Nachkriegszeit in einem Dokumentarfilm portraitiert. Ausschnitte aus diesem Film werden gezeigt.

Projektpräsentationen

  • Mag. Andrea Winklbauer, Dr. Iris Meder - Jüdische Fotografinnen im Wien der Ersten Republik. Vienna’s Shooting Girls ->Abstract P10-0653
  • Ralph Wieser, Rainer Frimmel (Mischief Films) - Der Fotograf vor der Kamera, Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm über Erich Lessing ->Abstract P11-0970

12. Werkstattgespräch 12. Werkstattgespräch

Bildergalerie zum 12. Werkstattgespräch


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