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14. Werkstattgespräch am 19.11.2014 in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie - Rückblick

Jüdische Initiativen – unter diesem Aspekt stellten zwei wichtige Organisationen ihre Arbeit vor. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG Wien) widmet sich neben ihrer täglichen Gemeindearbeit und einer Vielzahl von Veranstaltungen besonders der Wiederherstellung ihres Gesamtarchivs. Dieses soll als weltweit größtes Archiv einer jüdischen Gemeinde für wissenschaftliche und private Forschungszwecke öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Psychosoziale Zentrum ESRA bietet seit nunmehr 20 Jahren schwer traumatisierten Menschen umfassende professionelle Hilfe in den Bereichen Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Pflege und Soziale Arbeit. Die Betreuung von Überlebenden der NS-Verfolgung und deren Nachkommen stellt dabei einen Schwerpunkt dar. In einem aktuellen Forschungsprojekt sollen die Wirkungen dieser mehrdimensionalen und interdisziplinären Unterstützung evaluiert und dokumentiert werden.

Projektpräsentationen

  • Ariel Muzicant (IKG Wien), Ehrenpräsident der IKG Wien und Vizepräsident des European Jewish Congress
  • Gerda Netopil, Klaus Mihacek (Psychosoziales Zentrum ESRA) ->Abstract P14-1733

14. Werkstattgespräch 14. Werkstattgespräch

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Datenbank über die "Duneraboys"

Namentliche Erfassung österreichischer Exilanten, die auf der 'Dunera' nach Australien deportiert und dort interniert wurden (siehe Projekt P12-1087)

Bisher konnten im Rahmen dieses Projekts Namen und biografischen Grunddaten von 718 Österreichern erfasst werden, die vor dem Nationalsozialismus nach England geflüchtet waren und im Juli 1940 als "enemy aliens" auf der HMT "Dunera" nach Australien verschifft und dort in Internierungslagern festgehalten wurden.

Anhand dieser in sich geschlossenen Personengruppe wurde ein in Österreich und Deutschland bisher wenig rezipierter Aspekt der Exilforschung in den Blickpunkt gerückt.

Aus österreichischen, deutschen, britischen und australischen Quellen konnten mit Stand November 2014 folgende kollektivbiografische Daten ermittelt werden: Geburtsorte, Altersstruktur, verwandtschaftliche Beziehungen, Berufe und die weiteren Schicksale nach der Entlassung aus den australischen Lagern.

Für nähere Information und weiterführende Hinweise zum Projekt und zur Datenbank wenden Sie sich bitte an Frau Dr.in Elisabeth Lebensaft und Frau Dr.in Christine Kanzler (elisabeth.lebensaft@chello.at und c.kanzler@gmx.net )


13. Werkstattgespräch am 15.10.2014 in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie - Rückblick

Projekte, die sich an Jugendliche, Studierende und PädagogInnen wenden, sind dem Zukunftsfonds ein besonderes Anliegen. In diesem Sinne präsentiert die Organisation „Centropa“ laut ihrem Leitbild „Jüdische Erinnerung bewahren – Geschichte zum Leben erwecken“ ihre vielfältige und weltweite Arbeit mit und für SchülerInnen und LehrerInnen. Es sind dies Interviews, Publikationen, Ausstellungen und vieles mehr. An filmbegeisterte junge Menschen wandte sich bereits vier Mal der „zeit im:puls Kurzfilmwettbewerb“. In 90sekündigen Spots setzen sie sich mit gesellschaftspolitischen Themen wie ethnische Zugehörigkeit, Religion, Alter, sexuelle Orientierung sowie mit der Bedeutung von Toleranz und Menschenrechten auseinander. Eine Auswahl dieser kreativen und ansprechenden Kurzfilme wird gezeigt.

Projektpräsentationen


13. Werkstattgespräch 13. Werkstattgespräch

Bildergalerie zum 13. Werkstattgespräch


ORF III-Spezial „Aus dem Burgtheater: Die letzten Zeugen“

TV-Erstausstrahlung des aktuellen Bühnenstücks über die Erinnerungen der letzten Zeitzeugen am Freitag, dem 28. November in ORF III

Unter der Regie von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann werden die Erinnerungen der Zeitzeugen Lucia Heilman, Vilma Neuwirth, Suzanne-Lucienne Rabinovici, Ceija Stojka, Marko Feingold, Rudolf Gelbard und Ari Rath in kurzen Szenen von den vier Burgschauspieler/innen Mavie Hörbiger, Dörte Lyssewski, Peter Knaack und Daniel Sträßer vorgetragen. „Die letzten Zeugen“ waren zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen.

Als Signal gegen das Vergessen bringt ORF III Kultur und Information die berührende, mit Standing Ovations gefeierte Aufführung am Freitag, dem 28. November, um 21.45 Uhr exklusiv zur Fernsehausstrahlung.


 

Download "die letzten Zeugen 



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