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Datenbank über die "Duneraboys"

Namentliche Erfassung österreichischer Exilanten, die auf der 'Dunera' nach Australien deportiert und dort interniert wurden (siehe Projekt P12-1087)

Bisher konnten im Rahmen dieses Projekts Namen und biografischen Grunddaten von 718 Österreichern erfasst werden, die vor dem Nationalsozialismus nach England geflüchtet waren und im Juli 1940 als "enemy aliens" auf der HMT "Dunera" nach Australien verschifft und dort in Internierungslagern festgehalten wurden.

Anhand dieser in sich geschlossenen Personengruppe wurde ein in Österreich und Deutschland bisher wenig rezipierter Aspekt der Exilforschung in den Blickpunkt gerückt.

Aus österreichischen, deutschen, britischen und australischen Quellen konnten mit Stand November 2014 folgende kollektivbiografische Daten ermittelt werden: Geburtsorte, Altersstruktur, verwandtschaftliche Beziehungen, Berufe und die weiteren Schicksale nach der Entlassung aus den australischen Lagern.

Für nähere Information und weiterführende Hinweise zum Projekt und zur Datenbank wenden Sie sich bitte an Frau Dr.in Elisabeth Lebensaft und Frau Dr.in Christine Kanzler (elisabeth.lebensaft@chello.at und c.kanzler@gmx.net )


13. Werkstattgespräch am 15.10.2014 in Zusammenarbeit mit der Diplomatischen Akademie - Rückblick

Projekte, die sich an Jugendliche, Studierende und PädagogInnen wenden, sind dem Zukunftsfonds ein besonderes Anliegen. In diesem Sinne präsentiert die Organisation „Centropa“ laut ihrem Leitbild „Jüdische Erinnerung bewahren – Geschichte zum Leben erwecken“ ihre vielfältige und weltweite Arbeit mit und für SchülerInnen und LehrerInnen. Es sind dies Interviews, Publikationen, Ausstellungen und vieles mehr. An filmbegeisterte junge Menschen wandte sich bereits vier Mal der „zeit im:puls Kurzfilmwettbewerb“. In 90sekündigen Spots setzen sie sich mit gesellschaftspolitischen Themen wie ethnische Zugehörigkeit, Religion, Alter, sexuelle Orientierung sowie mit der Bedeutung von Toleranz und Menschenrechten auseinander. Eine Auswahl dieser kreativen und ansprechenden Kurzfilme wird gezeigt.

Projektpräsentationen


13. Werkstattgespräch 13. Werkstattgespräch

Bildergalerie zum 13. Werkstattgespräch


ORF III-Spezial „Aus dem Burgtheater: Die letzten Zeugen“

TV-Erstausstrahlung des aktuellen Bühnenstücks über die Erinnerungen der letzten Zeitzeugen am Freitag, dem 28. November in ORF III

Unter der Regie von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann werden die Erinnerungen der Zeitzeugen Lucia Heilman, Vilma Neuwirth, Suzanne-Lucienne Rabinovici, Ceija Stojka, Marko Feingold, Rudolf Gelbard und Ari Rath in kurzen Szenen von den vier Burgschauspieler/innen Mavie Hörbiger, Dörte Lyssewski, Peter Knaack und Daniel Sträßer vorgetragen. „Die letzten Zeugen“ waren zum Berliner Theatertreffen 2014 eingeladen.

Als Signal gegen das Vergessen bringt ORF III Kultur und Information die berührende, mit Standing Ovations gefeierte Aufführung am Freitag, dem 28. November, um 21.45 Uhr exklusiv zur Fernsehausstrahlung.


 

Download "die letzten Zeugen 



Modell des Wiener Turner Tempels in Tel Aviv

GS Lessing (Nationalfonds), GS Hösele (Zukunftsfonds)

Seit 9. September 2014 ist im „Museum of the jewish people“ (Beit Hatfutsot) auch das Modell einer typischen Wiener Synagoge zu sehen. Dieses Modell des Turner Tempels aus dem 15. Wiener Gemeindebezirk, der im Zuge der „Novemberpogromnacht“ 1938, so wie die meisten Synagogen, vom Nazimob zerstört wurde, vervollständigt die Sammlung des Museums mit typischen Beispielen von Synagogen aus aller Welt. Die Errichtung dieses Modells wurde vom Nationalfonds und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich gefördert, wobei es für den Zukunftsfonds einen besonderen Bezug gibt. Der Turner Tempel war die „Heimatsynagoge“ des heute in Israel lebenden Kuratoriumsmitglieds des Fonds, Prof. Moshe Jahoda, ehe er nach dessen Zerstörung als 13-jähriger mit einem Kindertransport nach Palästina floh und in wichtigen Funktionen am Aufbau des Staates Israel mitwirkte. Jahoda hielt bei der Übergabezeremonie im Museum in Tel Aviv eine bewegende Rede.

An der Feierstunde nahmen unter anderem der Ehrenpräsident der Israelitischen Kulturgemeinde Wien Dr. Ariel Muzicant , der Vorsitzende des Zentralkomitees der Juden aus Österreich in Israel Gideon Eckhaus, die Generalsekretärin des Nationalfonds Mag. Hannah Lessing, der Generalsekretär des Zukunftsfonds Prof. Herwig Hösele teil. Das Museum of the Jewish People war durch CEO Dan Tanmor und Direktorin Enia Kupfer repräsentiert. Prof. Hösele würdigte Moshe Jahoda als einen wichtigen Brückenbauer zwischen Österreich und Israel, der auch eine entscheidende Rolle in den Entschädigungs- und Restitutionsverhandlungen gespielt hat und hoch angesehenes Kuratoriumsmitglied des Zukunftsfonds ist.

Download Einladung Turnertempel  


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