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70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und die Wiederbegründung der Republik Österreich
Anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Wiederbegründung der Republik Österreich gibt es eine große Anzahl von Gedenkveranstaltungen, die auch vom Zukunftsfonds gefördert wurden, wie zum Beispiel:

„41 Tage. Kriegsende 1945 - Verdichtung der Gewalt“
Eine Ausstellung am Heldenplatz und im Äußeren Burgtor von 16. April bis 3. Juli 2015

Diese zweiteilige Ausstellung zeigt einerseits anhand von 12 ausgewählten Orten, wie das NS-Regime noch in den letzten Kriegstagen versuchte, sein Terrorsystem aufrecht zu erhalten. In den 41 Tagen zwischen dem Einmarsch der Roten Armee am 29. März bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945 kam es zu einer Intensivierung des Gewaltpotenzials der Nationalsozialisten, der noch tausenden Menschen durch Todesmärsche und systematische Hinrichtungen in Österreich zum Opfer fielen.
Der zweite Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Bombenangriffen der Alliierten auf Wien, den Straßenkämpfen zwischen deutschen Truppen und Roter Armee und der prekären Lage der Zivilbevölkerung. In 41 Momentaufnahmen kommen historische Persönlichkeiten und ZeitzeugInnen zu Wort, die ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen des Kriegsendes schildern. Darüber hinaus finden als Rahmenprogramm wöchentliche ExpertInnengespräche in der Krypta im Äußeren Burgtor statt.

Nähere Informationen unter der Projektnummer P14-1899
und www.oeaw.ac.at/41Tage

„Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reichs aus Polen 1939-1945“; Eine Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen von 21. April bis 22. Mai 2015
Diese Wanderausstellung ist ein Projekt der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“. Die deutsche Fassung wurde in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum „NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide“ erarbeitet und ist – nach mehreren Stationen in Deutschland - erstmals in Österreich zu sehen. Sie beinhaltet die wichtigsten Informationen zur Sklaven –und Zwangsarbeit und zeugt anhand von Verordnungen und Bekanntmachungen der Besatzungsbehörden, u.a. über Massenexekutionen, von der brutalen Besatzungspolitik gegenüber der polnischen Zivilbevölkerung. Darüber hinaus wird bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus privaten Beständen ehemaliger polnischer ZwangsarbeiterInnen und KZ-Häftlinge wie Briefe und Fotografien präsentiert, die den BesucherInnen das Schicksal ganzer Familien näher bringen. Die in Österreich gezeigte Ausstellung dokumentiert auch die Arbeit des ehemaligen Österreichischen Versöhnungsfonds, der Gestezahlungen an die ehemaligen ZwangsarbeiterInnen leistete, sowie die Zusammenarbeit von Polen und Österreich in diesem Bereich.
Nähere Informationen unter der Projektnummer P15-2025
und http://www.fpnp.pl/wystawa/index_wystawa_de.php
Freitag, 8. Mai 2015, 20.00; Gedenkkultur. Neue Generation Konzert der polnischen Gruppe 'Kult' in Wien (Gasometer)

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Mauthausen-Gusen veranstaltet die Botschaft der Republik Polen ein vom Zukunftsfonds unterstütztes Konzert der polnischen Gruppe KULT in Wien. Das KZ Mauthausen-Gusen hat eine besondere Bedeutung, da die Mehrheit der Gefangenen Polen waren. Es geht darum, das kollektive Gedächtnis dieser Erinnerungsorte und deren Opfer, auch für zukünftige Generationen aufrecht zu erhalten. Unter diesem Aspekt arbeitet die Botschaft neue Varianten und Elemente der jährlichen Gedenkfeierlichkeiten aus. Zielgruppe des Konzertes sind 30- bis 40-jährige, hauptsächlich Polen, die nach der EU-Osterweiterung nach Österreich gekommen sind. Daher hat das Projekt auch eine Integrationsdimension und erklärt den Titel "Gedenkkultur. Neue Generation".

Nähere Informationen finden Sie unter der Projektnummer P14-1911
Download Einladung 


Freitag, 8. Mai 2015, 19.30; Fest der Freude – Konzert der Wiener Symphoniker am Heldenplatz

Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Mauthausen Komitee Österreich das „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz.

Gerade zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus kommt dieser Veranstaltung große Bedeutung zu. Das Konzert findet im Gedenken an die Millionen Opfer des NS-Regimes und an alle, die ihren Widerstand gegen die Diktatur mit ihrem Leben bezahlt haben, statt. Sie alle sollen gewürdigt und die BefreierInnen gefeiert werden.

Der Zukunftsfonds freut sich, das Konzert auch in diesem besonderen Gedenkjahr wieder unterstützen zu können.

Nähere Informationen finden Sie unter der Projektnummer P14-1914 sowie auf
www.festderfreude.at


16. Werkstattgespräch am 14.04.2015 - Die Kinder der Rückkehr
Die Kinder der Rückkehr

„Die Kinder der Rückkehr. Zur Geschichte einer marginalisierten Jugend 1945- 1970“ – Gemeint sind Kinder ehemaliger österreichischer WiderstandskämpferInnen und Flüchtlinge. Diese Menschen sind zwischen 1940 und 1955 geboren und durch ihre außergewöhnliche gemeinsame Geschichte verbunden: sie waren in ihrer Kindheit und Jugend aufgrund der politischen Haltung und/oder auch wegen der Remigrations-Biografie ihrer Eltern eine marginalisierte gesellschaftliche Gruppe, die in späteren Jahren zum Teil in ihren beruflichen und politischen Handlungsfeldern wichtige Positionen erreichen konnten.

Projektpräsentation

  • Ernst Berger, Helene Maimann, Ruth Wodak: Die Kinder der Rückkehr. Zur Geschichte einer marginalisierten Jugend 1945 - 1980. ->Abstract P11-1017

ORF Beitrag zum Thema "Rückkehrkinder: Marginalisiert, aber erfolgreich" science.orf.at/stories/1757027

16. Werkstattgespräch 16. Werkstattgespräch

Bildergalerie zum 16. Werkstattgespräch


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